VW, Siemens und Co. Die größten Investments von Fußball-WM-Gastgeber Katar in Deutschland

Emir Tamim bin Hamad Al Thani, das Staatsoberhaupt des Emirats Katar und Fifa-Chef Gianni Infantino mit dem WM-Pokal

Emir Tamim bin Hamad Al Thani, das Staatsoberhaupt des Emirats Katar und Fifa-Chef Gianni Infantino mit dem WM-Pokal: Nicht nur in Deutschland investiert Katar heftig. Um die Fußball-WM ausrichten zu können, sollen über 200 Milliarden Euro geflossen sein. Foto: Imago Images / Xinhua

Volkswagen

Linder vor einem VW-Bulli aus den 60 er Jahren

Kinder vor einem VW-Bulli aus den 60 er Jahren: Der Autokonzern gehört mittlerweile laut Statista zu 10,5 Prozent dem Staatsfonds aus Katar. Andere Quellen gehen von bis zu 17 Prozent aus, die über verschiedene Konstrukte gehalten werden. © Imago Images / Apress

Seit 2009 ist das Emirat Anteilseigner in Wolfsburg, mittlerweile der drittgrößte mit zwei Plätzen im mächtigen Aufsichtsrat der Wolfsburger. Der Autokonzern gehört laut Statista zu 10,5 Prozent dem Staatsfonds aus Katar. Andere Quellen gehen von bis zu 17 Prozent aus, die über verschiedene Finanz-Vehikel gehalten werden. VW gehört zu 27 Prozent institutionellen Anlegern im Ausland. Weitere 16 Prozent befinden sich laut Unternehmensangaben in der Hand von Privataktionären. Möglich, dass Katar hier weitere Anteile hält. Genug Geld dafür wäre vorhanden. Und das, obwohl der QIA laut unbestätigten Berichten seit 2017 kein frisches Kapital vom Staat mehr bekommen haben soll. Einnahmen würden ausschließlich durch Verkäufe von Beteiligungen und durch Dividenden zustande kommen.

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