Allianz-Unternehmen Institutionelle Großanleger investieren über eine Milliarde Euro in intelligente Büros

Blick in ein geplantes Bürogebäude

Blick in ein geplantes Bürogebäude: In vier verschiedenen Städten sollen für 1,3 Milliarden Euro intelligente Büroimmobilien entstehen. Foto: bloomimages

Allianz Real Estate, die Bayerische Versorgungskammer BVK und der Immobilienentwickler Edge wollen in vier verschiedenen Städten Büroimmobilien bauen und entwickeln. Die institutionellen Investoren allokieren insgesant 1,3 Milliarden Euro, um Neubauten und Bestandsimmobilien in zentralen und gut erschlossenen Teilmärkten in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt zu positionieren.

Investments in nachhaltige Büros für die Post-Corona-Zeit

Allianz Real Estate im Namen mehrerer Allianz-Unternehmen und Edge entwickeln das Programm gemeinsam, die Allianz übernimmt anschließend die Verwaltung der einzelnen Objekte. Die Immobilien sollen zum einen nachhaltig sein und zum anderen mittels Technologie neue Arbeits- und Raumkonzepte bieten. Damit soll der durch Corona veränderten Arbeitssituation Rechnung getragen werden.

Edge und Allianz hatten bereits bei den Projekten Edge East Side Berlin und Edge Hafencity Hamburg zusammengearbeitet, der Gesamtwert liegt bei über einer Milliarde Euro. Die BVK wiederum hat ebenfalls schon als Co-Investor der Allianz fungiert – zuletzt im Juli 2021 beim Wolkenkratzer-Projekt Four Tower 1 in Frankfurt am Main, das zu dem Zeitpunkt das größte Einzelprojekt Deutschlands war.


Allianz Real Estate ist ein Unternehmen des Investmentmanagers Pimco, der wiederum zum Allianz-Konzern gehört. Das Immobilienunternehmen unterhält 17 Standorte in Westeuropa, den amerikanischen Kontinenten, den USA und Asien. Edge entwickelt derweil Immobilien im Wert von 5 Milliarden Euro, die Bayerische Versorgungskammer fasst ein Kapitalanlagevolumen von derzeit rund 97,2 Milliarden Euro. Insgesamt arbeiten 1.420 Mitarbeiter in der öffentlich-rechtlichen Versorgungsgruppe.