Zielvolumen 700 Millionen Euro Neuer offener Wohnimmobilien-Spezialfonds strebt 3,35 Prozent Rendite an

Arnaud Ahlborn Geschäftsführer von Industria

Arnaud Ahlborn Geschäftsführer von Industria: „Mit der Initiierung des elften Spezialfonds dokumentiert die Industria die seit längerer Zeit eingeschlagene Richtung des Erwerbs von zukunftsfähigen, energieeffizienten Immobilieninvestments.“ Foto: Industria Wohnen

Der auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierte Asset Manager Industria, bereitet derzeit einen offenen Wohnimmobilien-Spezialfonds vor. Das Konzept des Fonds „Industria Wohnen Deutschland VIII“ erfüllt die Anforderungen von Artikel 8 der Offenlegungsverordnung und wurde bereits von der Bafin zum Vertrieb zugelassen. Geplant ist, energieeffiziente Wohnungsneubauprojekte in ganz Deutschland zu erwerben.

Es wird eine Ausschüttungsrendite von 3,35 Prozent angestrebt

Angestrebt wird ein Fondsvolumen von 500 bis 700 Millionen Euro. Die Ausschüttungsrendite der Investments soll zwischen 3,0 und 3,75 Prozent jährlich liegen. Über das Gesamtportfolio wird eine Ausschüttungsrendite von 3,35 Prozent angestrebt. Industria hat für den Fonds eigens ein Scoring-Modell erarbeitet, das sowohl ökologische als auch soziale Kriterien anwenden soll. Als Service-KVG für den Fonds fungiert die Intreal.

„Mit der Initiierung des elften Spezialfonds dokumentiert die Industria die seit längerer Zeit eingeschlagene Richtung des Erwerbs von zukunftsfähigen, energieeffizienten Immobilieninvestments. Unsere Neubauprojekte erfüllen seit fünf Jahren mindestens KfW-55-Standard. Bei den sozialen Kriterien ist unser Haus mit dem Fokus auf bezahlbaren Wohnraum traditionell gut aufgestellt. Ich freue mich sehr, dass wir nun mit unserem ersten Artikel-8-Fonds auch den regulatorischen Nachweis erbringen,“ sagt Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der Industria.

 

 

 


Alle Objekte des Fonds durchlaufen das vorgegebene Scoring-Modell, müssen hierbei 70 Prozent der vorgegebenen Punktzahl erreichen. Parallel gilt es, innerhalb der sozialen Kriterien mindestens 50 Prozent der Sozialpunkte zu erfüllen. Zu den ökologischen Kriterien zählt unter anderem beispielsweise das Erreichen eines Primärenergiebedarfs, der mindestens KfW-55-Effizienzhaus-Standard erfüllen muss. Des Weiteren sollen die Wohnimmobilien eine extensive Dachbegrünung aufweisen. Zu den sozialen Kriterien zählt eine Quote an gefördertem Wohnen von mindestens 20 Prozent. Ein anderes soziales Kriterium sind die barrierefreien Einheiten. Ihr Anteil soll mindestens zehn Prozent höher sein als gesetzlich vorgeschrieben.