Themen-Experte
CANDRIAM

ANZEIGE

 

Themen-Experte
CANDRIAM

ANZEIGE
ANZEIGE

Illiquide Vermögenswerte Immobilien und Infrastruktur als Felsen in der Brandung

Sturm zieht über dem Meer auf

Sturm zieht über dem Meer auf: Candriam setzt im Multi-Asset-Bereich auf Private Equity, Infrastruktur, Immobilien und Rohstoffe, um breit zu diversifizieren. ((ZUMA Wire / 0108260480)) Foto: Imago Images / ZUMA Wire

Trotz des für Aktien ungünstigen Umfelds entwickeln sich einige Vermögenswerte gut. Wer diversifiziert hat, kann sich freuen. Angesichts von vier Jahrzehnten rückläufiger Renditen für US-Treasuries waren liquide Finanzanlagen wie Aktien und Staatsanleihen in der Vergangenheit die einfache langfristige Antwort. Doch gilt das auch für die Zukunft?

Die globale Finanzkrise von 2007/2008 ist das offensichtlichste Beispiel für eine höhere Korrelation zwischen den Anlageklassen in Phasen der Illiquidität. Die Finanzkrise ist vielen noch in (un-)guter Erinnerung, doch sie ist nur ein Beispiel in einer Reihe von Korrelationen der Anlageklassen in Stressphasen: Der Crash der Technologiewerte und Startup-Unternehmen des Jahres 2001, die Beinahe-Pleite des hoch gehebelten Hedgefonds Long-Term Capital Management im Jahr 1998 und die Asienkrise von 1997 waren ebenfalls Ausdruck einer zunehmend komplexen Lage der Märkte bei steigender Volatilität. Der Blick zurück zeigt: Der langfristige Trend scheint darin zu bestehen, dass die Anleger bei Marktverwerfungen unter zunehmender Korrelation zwischen normalerweise unkorrelierten Anlageklassen leiden.

 

Mangelnde Daten sorgen für Intransparenz

Doch welche Anlagewerte sollten Anleger vor diesem Hintergrund in den Blick nehmen? Und wie sollte die Beimischung im Portfolio ausfallen?

Die Analyse illiquider Anlagen stellt Anleger vor eine weitere Hürde, nämlich im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Daten und deren Erhebung. Die Schwierigkeiten bei der Ermittlung von Daten für illiquide Anlageklassen stellen nach wie vor ein weithin bekanntes Problem dar. Mehrere Faktoren erschweren die Modellierung illiquider Vermögenswerte:

  • Der Mangel an Daten
  • Das Fehlen weithin anerkannter Benchmarks
  • Die Heterogenität der Ertragsindikatoren (Internal Rate of Return gegenüber Total Return)
  • Seltene Preisfeststellungen

 

Weil es insbesondere in bestimmten Regionen schwierig sein kann, für jede Anlageklasse relevante Daten zu finden, fokussieren wir uns auf die Analyse von Direktkrediten, Private Equity, Infrastrukturanlagen, Infrastrukturaktien, Infrastrukturanleihen, Immobilienaktien, Immobilienanleihen und Rohstoffen wie Nutzholz und Agrarflächen.

Doch trotz aller Widrigkeiten: Die niedrigen Korrelationen mit liquideren Vermögenswerten machen illiquide Assets zu chancenreichen Diversifizierungsinstrumenten für ein ausgewogenes Portfolio.

Mehr zu illiquiden Vermögenswerten lesen Sie hier.