Unternehmen und Stiftungen Fintegra bietet digitales Steuer-Reporting von Wertpapierdepots

Rolf Müller, Gründer des Nürnberger Fintechs Fintegra

Rolf Müller, Gründer des Nürnberger Fintechs Fintegra: Neu im Angebot hat die Softwareschmiede ein digitales Steuer-Reporting für Wertpapierdepots von Unternehmen und Stiftungen. Foto: Fintegra

Fintegra bringt ein digitales Steuer-Reporting auf den Markt, das Steuerberater sowie juristische Personen wie Unternehmen und Stiftungen unterstützen soll. Das neue Softwareprodukt des Nürnberger Fintechs bietet automatisiertes und rechtssicheres Verbuchen sowie das Bilanzieren von Wertpapierdepots von juristischen Personen in Datev-Rechnungswesen. Über die technisch geprüfte Datev-Schnittstelle importieren Steuerberater automatisch die Daten aller relevanten Geschäftsvorfälle in ihr Datev-System. „Wir übernehmen die Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit der darin aufbereiteten Buchungsvorschläge“, erklärt Fintegra-Gründer Rolf Müller.

Meist erhielten Steuerberater die Belege von Wertpapierdepots von Unternehmen oder Stiftungen noch auf Papier oder als Excel-Tabelle, obwohl die Daten bei der depotführenden Bank in digitaler Form vorliegen. Mit seinem Betrieblichen Steuer-Reporting (BSR) will Fintegra das händische Verbuchen von Belegen ersetzen durch einen sauber dokumentierten digitalen Prozess. Das Versprechen: weniger Aufwand, weniger Kosten und eine geringere Fehleranfälligkeit. Daten und Informationen, welche die Depotbanken nicht mitliefern, weil deren Steuer-Reporting nur auf normale Privatanleger ausgelegt ist, soll Fintegra BSR automatisch ergänzen. So sollen Steuerberater idealerweise mehr Freiraum für die Beratung ihrer Mandanten erhalten.

Fintegra ist damit nun auch offizieller Softwarekooperations-Partner des IT-Dienstleisters Datev. Bislang können Kunden die neue Fintegra-Dienstleistung bei der V-Bank als Depotbank komplett vollautomatisch nutzen.