Neuer Service V-Bank bietet Steuer-Reporting für Fremdwährungskonten

Der Generalbevollmächtigte der V-Bank: Florian Grenzebach | © V-Bank

Der Generalbevollmächtigte der V-Bank: Florian Grenzebach Foto: V-Bank

Neues Feature aus dem Hause V-Bank: Künftig bieten die Münchner den Service eines digitalen Steuer-Reportings für Fremdwährungskonten an. Partner für die Dienstleistung ist die Fintegra, ein auf Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-Themen spezialisiertes Fintech aus Nürnberg. Das Fremdwährungs-Reporting gibt es bereits ab dem Steuerjahr 2019.

Auch der betreuende Vermögensverwalter soll profitieren: „In Bezug auf Fremdwährungen schränkt deren zutreffende steuerliche Beurteilung die Handlungsfreiheit des Vermögensverwalters bei der Wahl der richtigen Anlagestrategie für den Kunden nicht mehr ein“, sagt Florian Grenzebach, Generalbevollmächtiger der V-Bank. Das könne ein echter Wettbewerbsvorteil sein.

Das Ganze hat aber auch einen Preis: Die Basisgebühr liegt je Fremdwährungskonto bei 350 Euro. Darin sind 50 Transaktionen enthalten. Weitere 50 Transaktionen kosten jeweils 50 Euro. Sonderkonditionen oder die Einarbeitung in Preismodelle bietet die V-Bank an.

Die steuerliche Erfassung von Fremdwährungen war seit der Einführung der Abgeltungsteuer aufwändig und für Privatanleger meist mit Kosten beim Steuerberater verbunden. So unterliegen Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung von Fremdwährungsbeträgen auf Fremdwährungskonten innerhalb einer Spekulationsfrist von einem Jahr der Einkommensteuer. Der Privatanleger muss allerdings diese Gewinne auf Basis der Kontoauszüge eigenständig ermitteln. Anders als bei der Abgeltungsteuer sind Fremdwährungsgewinne nicht Teil des regulären Steuer-Reportings der Banken.