Private Equity Solutio und Pantheon schicken weiteren Dachfonds ins Rennen

Ein Mann trägt einen Mund-Nasen-Schutz: Aufgrund der Krise sinken die Einstiegspreise für Unternehmensbeteiligungen.   | © imago images / ZUMA Wire

Ein Mann trägt einen Mund-Nasen-Schutz: Aufgrund der Krise sinken die Einstiegspreise für Unternehmensbeteiligungen. Foto: imago images / ZUMA Wire

Der Trend zu außerbörslichen Unternehmensbeteiligungen bei institutionellen Anlegern wie Banken, Versicherungen und Pensionsfonds hält weiter an. Davon ist Robert Massing, Vorstand des Sachwertanlagen-Anbieters Solutio, überzeugt. Und auch die Corona-Krise ändere nichts an diesem Trend, im Gegenteil: „Die überwiegende Anzahl der institutionellen Anleger hält auch in Krisenzeiten den Anteil alternativer Assets in ihren Portfolios stabil oder erhöht ihn sogar“, sagt Masing und erläutert, dass Anleger „von den derzeit tendenziell günstigeren Einstiegspreisen bei Unternehmensbeteiligungen aufgrund der Corona-Pandemie“ profitierten.

Massings Zuversicht basiert auf Fakten: Solutio und die um einiges größere Anlagegesellschaft Pantheon (sie verwaltet Anlagen im Gesamtwert von etwa 42 Milliarden Euro) haben ihren zweiten gemeinsamen Dachfonds, den Solutio Premium Private Equity VII, aufgelegt und eben erst die Zeichnungsphase abgeschlossen. 

Die Manager des neuen Dachfonds kaufen wiederum Fonds mit Schwerpunkt Unternehmenskäufe in Europa und den USA. Der auf 13 Jahren befristete Dachfonds von Solution und Panthera kommt gut an. Laut Solutio haben Anleger dem Fonds 553 Millionen Euro zugesagt. Das seien 10 Prozent mehr gegenüber dem Vorgängerfonds Solutio Premium Private Equity VI, den Anleger im Jahr 2017 zeichnen konnten. Damals kamen so 500 Millionen Euro zusammen. Die zehnprozentige Steigerung belege, so Massing, den Trend zu außerbörslichen Unternehmensbeteiligungen. 

Solutio mit Sitz in Grünwald bei München verwaltet 4,7 Milliarden Euro. Das Geld der Anleger ist investiert in Private Equity, Infrastruktur, Private Debt und Real Estate Debt.