Buffett, Swensen & Co. Die strategischen Asset Allocation der großen US-Star-Investoren

Warren Buffett ganz entpannt

Warren Buffett ganz entpannt: Das Finanzgenie ist knapp 100 Milliarden US-Dollar schwer. Foto: Imago Images / Zuma Wire

Die Cash-Cow: Mohamed El-Erian

Die Cash-Cow: Mohamed El-Erian

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Mohamed El-Erian
Imago Images / Wolf P. Prange

Mohamed El-Erian kennen in Deutschland nur gut informierte Anleger. In seiner Heimat den USA ist er dagegen ein Superstar der Investmentbranche mit über 220.000 Twitter-Followern. El-Erian arbeitete lange für den Internationalen Währungsfonds. Bekanntheit erlangte der promovierte Ökonom aber als erfolgreicher Verwalter des Stiftungsfonds der Elite-Universität Harvard und als Vorstandsvorsitzender von Pimco. Die Allianz-Tochter ist der weltweit größte Verwalter von Anleihen.

In seinem Buch „When Markets Collide“ empfahl El-Erian 2008 eine strategische Asset Allocation, die auch für Privatanleger umsetzbar ist. 2019 betonte er: „Wenn man diese Risiken wirklich abschwächen will, gibt es nur eine Asset-Klasse: Cash. Die meisten glauben, dass Cash nicht in eine strategische Asset-Allokation gehört. Aber wenn Anleihen völlig falsch bewertet sind, dann muss Cash zur Allokation gehörten. Man muss sich zur Realwirtschaft Zugang verschaffen, ob es durch mittelgroße Firmen oder Direct Lending ist.“ 2009 hatte er den ­Begriff New Normal geprägt – ein Wirtschafts­umfeld mit schwachem Wachstum und niedrigen Zinsen. Vor einer grossen Herausforderung sieht er derzeit die Zentralbanken

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