Aktiv gemanagte Portfolios Fidelity startet digitale Vermögensverwaltung

Alexander Leisten leitet das Deutschlandgeschäft von Fidelity International. | © Fidelity

Alexander Leisten leitet das Deutschlandgeschäft von Fidelity International. Foto: Fidelity

Der Vermögensverwalter Fidelity International bietet ab sofort eine digitale Vermögensverwaltung in Deutschland an: Fidelity Wealth Expert verbindet den Angaben zufolge eine digitale Beratungsstrecke mit persönlichem Kontakt zu Fidelity-Experten.

So bekommen Kunden Zugang zum Kundenservice von Fidelity mit persönlicher, telefonischer Unterstützung während des Onboarding- und des gesamten Anlageprozesses. Basierend auf ihren langfristigen Finanzzielen und ihrem Risikoprofil, das anhand von 30 Fragen ermittelt wird, erhalten sie eine Empfehlung für ein aktiv gemanagtes persönliches Portfolio.

Die Verwaltung der Portfolios übernimmt Fidelity. Für die verwendeten Fonds wählt das Unternehmen die Investmentstrategien aktiver Asset Manager aus, die Spezialisten für bestimmte Regionen, Branchen und Anlageklassen sind. Die Portfolios werden täglich überprüft und falls nötig angepasst.

„Wir verbinden eine leistungsstarke Plattform mit der Erfahrung und dem Wissen unserer Investmentexperten“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International. „Die Anlageentscheidungen treffen Menschen, keine Algorithmen. Dabei wird das Geld aktiv von einer Investmentgesellschaft mit 50 Jahren Erfahrung im Asset Management verwaltet.“

Die Kosten für Fidelity Wealth Expert bestehen aus zwei Komponenten: erstens aus einer jährlichen Pauschale für die Vermögensverwaltung, die bei 0,55 Prozent liegt. Hinzu kommen Fondskosten, die sich aus den Verwaltungskosten der einzelnen Fonds im Portfolio zusammensetzen. Die durchschnittlichen Fondskosten betragen 0,58 bis 0,68 Prozent pro Jahr. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro.