Warburg Hypothekenbank M.M. Warburg & CO verkauft Anteile an Immobilientochter

Sitz der Warburg Bank in der Hamburger Innenstadt

Sitz der Warburg Bank in der Hamburger Innenstadt: Foto: imago images/Hanno Bode

Die M.M. Warburg & CO verkauft ihre Anteile an der M. M. Warburg & CO Hypothekenbank (Warburg Hypothekenbank). Die Beteiligung über 60 Prozent gehen vollständig an die Münchener Hypothekenbank über. Auch der zweite Aktionär der Immobilientochter, die Landeskrankenhilfe, hat seine Beteiligung (40 Prozent) an die Münchener Hypothekenbank verkauft. Die Verträge wurden am Donnerstag unterzeichnet.

Fokussierung auf Kerngeschäftsfelder wie Private Banking

„Der Verkauf ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Fokussierung auf unsere Kerngeschäftsfelder Private Banking, Corporate & Investment Banking sowie Asset Management“, sagt Stephan Schrameier, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Warburg Hypothekenbank und Vorstand der M.M.Warburg & CO. „Wir schaffen so Freiraum für eine bessere Nutzung des Eigenkapitals in diesen strategisch wichtigen Bereichen. Immobilienprojektfinanzierungen werden wir mit dem Ausbau von Debt Fonds für institutionelle Anleger auch künftig begleiten.“

 

 

Die Warburg Hypothekenbank mit Sitz in Hamburg fokussiert sich auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen, mit Schwerpunkt auf Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien in deutschen Metropolregionen an. Zum 30. Juni 2022 beschäftigte die Bank 30 Mitarbeitende und die Bilanzsumme betrug rund 1,8 Milliarden Euro.

Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Behörden und der Zustimmung der Vertreterversammlung der Münchener Hypothekenbank.