Umfrage von NNIP
Institutionelle glauben an positiven Einfluss nachhaltiger Investments
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Die höchste Quote erzielt hier Frankreich: Rund 65 Prozent der Befragten geben hier an, über genügend Spielraum zu verfügen. Weniger optimistisch hingegen sind die professionellen Investoren aus Belgien (25Prozent) und Italien (38 Prozent).
Insgesamt geben sieben von zehn (70 Prozent) Befragten an, dass ihr Unternehmen eine langfristige Politik in Sachen verantwortungsbewusstes Investieren verfolgt. Mit 84 Prozent der Befragten, die dies bestätigen, liegt Deutschland an der Spitze, gefolgt von den Niederlanden (83 Prozent), Italien (81 Prozent), Frankreich (79 Prozent) und Belgien (41 Prozent).
„Es ist interessant zu beobachten, dass 61 Prozent der professionellen Anleger überzeugt sind, einen positiven Impact zu erzielen, der Prozentsatz der Anleger, deren entsprechendes berufliches Anlageverhalten sich mit ihren persönlichen Werten für verantwortungsbewusstes Investieren deckt, jedoch nur 46 Prozent beträgt“, sagt Adrie Heinsbroek, Leiter Nachhaltige Investments bei NN Investment Partners. „Das bedeutet, dass viele Anleger eindeutig mehr in diese Richtung unternehmen möchten und würden, wenn ihnen der professionelle Rahmen freie Hand ließe.“
Laut Umfrage gehen 70 Prozent der Befragten davon aus, dass sich die Integration der ESG-Faktoren in Anlageprozesse in den kommenden Jahren verbessern wird. Fast drei von vier Befragten (73 Prozent) sind zudem der Meinung, dass die internationalen Vorschriften geändert werden sollten, um einen größeren Anreiz für verantwortungsbewusstes Investieren zu schaffen.
Über die Umfrage: Für die Umfrage haben NN Investment Partners und Pollright zwischen 23. April bis 20. Mai 2019 insgesamt 290 professionelle Anleger Rede und Antwort gestanden, insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein weiteres Panel von Befragten aus Großbritannien und Skandinavien.
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