140 Fonds betroffen Nordea Asset Management verschärft ESG-Standards

Braunkohle-Förderung zwischen Köln und Aachen

Braunkohle-Förderung zwischen Köln und Aachen: Befindet der Betreiber sich nicht auf einem grünen Übergangspfad, gibt es keine Geld von den 140 Nordea-AM-Fonds Foto: Imago Images / Photoshot/Construction Photography

Nordea Asset Management (Nordea AM) gibt eine neue Richtlinie für 140 ihrer knapp 200 Fonds heraus: Energieunternehmen, in die das Unternehmen investiert, müssen einen klaren Plan haben, wie sie das Pariser Klimaabkommen einhalten wollen. Dazu müssen sie sichtbar mit der Umsetzung begonnen haben, damit Nordea AM investiert.

Eric Pedersen, Leiter für verantwortungsvolle Investitionen bei Nordea Asset Management Nam dazu: „Kein Öl- und Gasproduzent und natürlich auch kein Kohleförderer erfüllt derzeit diese Anforderungen. Einige Stromunternehmen hingegen schon.“  Die Verschärfung der Standards ist für Nam der nächste Schritt in seiner Anlagestrategie zur Begrenzung der globalen Erderwärmung, zu der sich das Unternehmen als Gründungsmitglied der internationalen Net Zero Asset Managers Initiative verpflichtet hat.

 „Die wichtigste Maßnahme zur Begrenzung der globalen Erderwärmung ist die Reduzierung der Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Energieunternehmen müssen eine Strategie haben, wie sie das Pariser Abkommen einhalten und die Emissionen aus fossilen Brennstoffen begrenzen wollen – und sie müssen mit der harten Arbeit begonnen haben, ihr Geschäftsmodell zu ändern“, sagt Eric Pedersen.

Neben Energie- wurden auch Tabakunternehmen einer Prüfung unterzogen. Diese werden aus den 140 besagten Fonds ausgeschlossen. Insgesamt unterhält NAM knapp 200 Fonds.