Mit einer neuen Plattform Hamburg Trust expandiert in Österreich

Blick über Wien mit dem Vergnügungspark Prater im Vordergrund: Der Immobilien-Investment-Manager Hamburg Trust will Immobilien in Österreich kaufen.

Blick über Wien mit dem Vergnügungspark Prater im Vordergrund: Der Immobilien-Investment-Manager Hamburg Trust will Immobilien in Österreich kaufen. Foto: imago images / Volker Preußer

Der Immobilien-Investment-Manager Hamburg Trust mit Sitz in Hamburg hat in Österreich eine Plattform für das Immobilien-Asset-Management gegründet. Nach Einschätzung der Hanseaten bietet die neue Plattform eine optimale Grundlage, „um institutionelle Gelder in österreichische Immobilien anzulegen und unsere Objekte vor Ort noch effektiver zu managen”, wie Florian Howe erläutert. Gemeinsam mit Catharina Becker verantwortet er das Asset Management bei Hamburg Trust. Das Unternehmen betreut neben institutionellen Anlegern wie Pensionskassen und Versorgungswerken auch private Investoren.

Österreich ist für Hamburg Trust kein neuer Markt. 2018 begann die Gesellschaft in dieser Alpenrepublik Immobilien zu kaufen. Für die beiden Spezialfonds namens HT Office Top 30 Invest und Domicilium Invest investierte sie seither rund 100 Millionen Euro. Nun schickt das Unternehmen einen weiteren Spezialfonds ins Rennen (Domicilium Invest 15 Austria). Die Manager des Fonds investieren in Wohnungen in Wien sowie in Landeshauptstädten wie Graz und Linz.

Für institutionelle Investoren sei der Wohnimmobilienmarkt in Österreich sehr interessant, heißt es bei Hamburg Tust. Wien profitiere von einem hohen Bevölkerungswachstum und sei die zweitgrößte deutschsprachige Stadt nach Berlin. Der Wiener Wohnimmobilienmarkt gehöre zu den stabilsten in ganz Europa. 

Im vergangenen Jahr steigerte Hamburg Trust sein verwaltetes Vermögen (Assets under Management) auf rund zwei Milliarden Euro. Das Leistungsspektrum reicht vom Immobilienerwerb über die Strukturierung, Finanzierung, das Portfolio- und Asset Management bis hin zur Entwicklung und Umsetzung einer Verkaufsstrategie. Über seine hauseigene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) legt das Unternehmen offene und geschlossene Spezial-AIF auf.