Nächste Ausfahrt VBV Porsche lagert Pensionskasse aus

Die Porsche Pensionskasse bremst ihre Aktivitäten und lagert Vermögenswerte aus.  | © Getty

Die Porsche Pensionskasse bremst ihre Aktivitäten und lagert Vermögenswerte aus. Foto: Getty

Rückwirkend zum 31. Dezember 2018 soll die Porsche Pensionskasse mit Sitz in Salzburg auf die VBV Pensionskasse in Wien verschmolzen werden. Das ist der Einladung für die am 2. April 2019 stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung der VBV Pensionskasse zu entnehmen, die die Rechtsform der Aktiengesellschaft trägt.

Die Porsche Pensionskasse betreibt Pensionskassengeschäfte innerhalb des Porsche-Konzerns und ist ebenfalls eine Aktiengesellschaft. Alleinaktionärin in die Porsche Holding. Die geplante Verschmelzung auf die VBV ist der einzige Tagesordnungspunkt der bevorstehenden Hauptversammlung.

Mit der Verschmelzung der Porsche Pensionskasse soll deren gesamtes Vermögen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die VBV übertragen werden. Als überbetriebliche Pensionskasse ist die VBV offen für die Übertragung beziehungswiese Auslagerung von Pensionszusagen anderer Pensionseinrichtungen. 

Die VBV ist eine überbetriebliche Altersversorgungseinrichtung mit rund 272.000 Anwartschaftsberechtigten. Ihnen stehen rund 35.700 Personen gegenüber, die sich bereits im Ruhestand befinden. Die VBV verwaltet ein Vermögen von 7,1 Milliarden Euro (31. Dezember 2017) und ist damit die größte Pensionskasse in Österreich. Weitere große Anbieter sind der Finanzdienstleister Valida und die von Generali und Zürich getragene Bonus Pensionskasse.