Für VAG-regulierte Anleger Deka legt Dachfonds für alternative Strategien auf

Zentrale der Dekabank in Frankfurt: Mit 186 Metern Höhe und 47 Stockwerken nimmt das sogenannte Trianon Platz 6 auf der Liste der Hochhäuser Frankfurts ein. | © Getty Images

Zentrale der Dekabank in Frankfurt: Mit 186 Metern Höhe und 47 Stockwerken nimmt das sogenannte Trianon Platz 6 auf der Liste der Hochhäuser Frankfurts ein. Foto: Getty Images

Die Dekabank, kurz Deka, legt einen Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien auf. Die Fondsgesellschaft der Sparkassen-Finanzgruppe will institutionellen Anlegern mit dem Produkt namens Deka-Liquid Alternative Strategies (ISIN: LU1932629378) einen einfachen Zugang zum wachsenden Universum der sogenannten Liquid Alternatives geben. Die Vielfalt von Produkten in diesem Segment ist groß und reicht von Hedgefonds im Ucits-Fondsmantel bis hin zu Themen im Multi-Asset-Bereich.

Nach Angaben der Deka werden mit dem neuen Fonds die hohen Anforderungen institutioneller Investoren konsequent in einem Produkt umgesetzt“. Soll heißen: Die Fondsmanager orientieren sich an den wesentlichen Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG). Aber auch nicht-regulierten Investoren wollen sie „eine höhere regulatorische Sicherheit“ bieten.

Die Manager des Dachfonds suchen Strategien, die andere Eigenschaften als traditionelle Anlageklassen haben und dadurch nur bedingt miteinander korrelieren. Konkret will die Deka in ihrem neuen Dachfonds in Manager investieren, die gezeigt hätten, dass sie sich durch „besondere Fähigkeiten und einen klaren Wettbewerbsvorteil auszeichnen und Risiken konsequent aktiv managen können“. In ihrem neuen Dachfonds will die Deka Verlustrisiken begrenzen und die Chance auf eine kontinuierliche Rendite ergreifen. Das Konzept soll ferner dazu dienen, ein bestehendes Portfolio zu stabilisieren.

Bei der Auswahl der Zielfonds lässt sich die Deka von Mercer beraten. Das internationale Consulting-Unternehmen, das in jüngster Zeit auch eng mit dem Deka-Rivalen Union Investment kooperiert, unterstützt die Sparkassen-Tochter bei der Portfoliokonstruktion sowie bei der systematischen Analyse der Fonds. Für den Dachfonds kommen laut Deka nur Ucits-konforme Zielfonds infrage, die eine dauerhafte Überrendite versprechen. Die Fondsmanager wollen in zehn bis maximal 15 Fonds investieren. Die von den einzelnen Managern verfolgten Strategien können durchaus schwankungsreich sein, erläutert die Deka. Mit Hilfe einer ausgefeilten Portfoliokonstruktion und durch ein maßgeschneidertes Risikomanagement will die Deka die Schwankungen im Gesamtportfolio aber begrenzen. 

Unter dem Strich peilen die Fondsselekteure der Deka eine Rendite von 4 Prozent pro Jahr über dem Referenzzinssatz Libor an. Der Kurs des Dachfonds soll binnen eines Jahres nur sehr wenig schwanken: Die Obergrenze bei der Volatilität beträgt 5 Prozent.

Anleger, die den Fonds zum ersten Mal erwerben, müssen mindestens 50.000 Euro beisteuern. Danach setzt die Deka keine weiteren Schranken.