Christoph Neu als Standortleiter Frankfurter Bankgesellschaft expandiert nach Düsseldorf

Christoph Neu: Der frühere Merck-Finck-Banker wird für die Frankfurter Bankgesellschaft deren neuen Standort Düsseldorf aufbauen. | © Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Christoph Neu: Der frühere Merck-Finck-Banker wird für die Frankfurter Bankgesellschaft deren neuen Standort Düsseldorf aufbauen. Foto: Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) will dem starken Wachstum im Kooperationsgeschäft mit Sparkassen aus Nordrhein-Westfalen gerecht werden und eröffnet deswegen eine Niederlassung in Düsseldorf. Mit 65 Prozent aller Sparkassen aus dem Bundesland bestünden Kooperationsverträge. Deren Private-Banking-Kunden würden sich durch die Beraterkapazitäten in Zürich und Frankfurt mittelfristig nicht mehr ausreichend bedienen lassen, so das Institut, das über die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) Enkelin der Helaba ist.

Als Niederlassungsleiter in Düsseldorf wird Christoph Neu zum 1. Februar anfangen. Er war zuvor in gleicher Funktion für Merck Finck Privatbankiers tätig und zudem für den sogenannten Hub „West“ verantwortlich. Merck Finck hatte er vor kurzem nach rund zehn Jahren verlassen. Bei der Frankfurter Bankgesellschaft soll er dieses Jahr den Standort Düsseldorf peu a peu auf eine Teamgröße von zehn Mitarbeitern aufbauen.

Familienunternehmer im Fokus

Der neue Standort ist ein weiterer Schritt in der Expansionsstrategie des Frankfurter Instituts. Im Oktober vergangenen Jahres schloss man eine Pilotphase für eine gemeinsame Private-Banking-Plattform mit neun Sparkassen ab. Seitdem können kooperierende Sparkassen ohne eigene IT-Infrastruktur vor Ort gewissen Dienstleistungen der Frankfurter Bankgesellschaft ihren Private-Banking-Kunden anbieten. Das Ganze ist als White-Label-Lösung gedacht.

Ebenfalls im Oktober hatte man den Betrieb des neu gegründeten Family Office aufgenommen. Das „Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft“ wird von Dietmar Schunk geleitet, der zusammen mit weiteren Kollegen von der Deutschen Oppenheim Family Office zur Frankfurter Bankgesellschaft gewechselt war.

Hinter all diesen Initiativen steht der Wille der Schweizer Muttergesellschaft, die Beratungslücke im Sparkassen-Bereich bei vermögende Familienunternehmer zu schließen.