Große PWM-Marktstudie, Teil 3 Die Regionalfürsten im Private Banking, deren Assets und Zukunft

Die sechs Top-Standorte im Private Wealth Management: Frankfurt, Köln, Hamburg, Düsseldorf, München und Stuttgart (von oben links nach unten rechts)  | © Getty Images

Die sechs Top-Standorte im Private Wealth Management: Frankfurt, Köln, Hamburg, Düsseldorf, München und Stuttgart (von oben links nach unten rechts) Foto: Getty Images

Die Stephan Unternehmens- und Personalberatung hat in ihrer PWM-Marktstudie 2017/2018 über 1.000 Private Wealth Manager befragt, wer aus deren Sicht die Top-Adressen am jeweiligen Regionalmarkt sind. Herausgekommen sind zehn Top 5, je eine pro Region.

Des Weiteren wurde nach deren Sicht auf die Entwicklung der Zu- und Abflüsse bei den Kundengeldern sowie nach der Zukunftsperspektive der Institute in den verschiedenen Regionalmärkten gefragt. Hier die Ergebnisse:

Wealth-Management-Markt: Berlin

Bemerkenswertes:

  • Weberbank behauptet mit knappem Vorsprung die Top-Position am Berliner Markt.
  • Bethmann verliert Marktanteile durch Beraterabgänge.
  • UBS entwickelt sich in Berlin, trotz negativem Bundestrend, positiv.
  • Erstmals wird Berlin auch als Markt für unabhängige Vermögensverwalter wahrgenommen. Sowohl klassische Adressen wie Hansen & Heinrich als auch Fintechs wie Liqid werden als erfolgreiche Wettbewerber erwähnt.

Die Top 5 der Region:

  1. Weberbank
  2. Berliner Volksbank
  3. Bethmann Bank
  4. Deutsche Bank PWM
  5. UBS 

Zuflüsse werden insbesondere gesehen bei: UBS Deutschland, Weberbank und Berliner Volksbank.1)

Abflüsse werden vor allem wahrgenommen bei: Bethmann Bank und Commerzbank.

Die Zukunftsaussichten sind positiv bei: Weberbank, UBS Deutschland, Berliner Volksbank und Oddo BHF.

Die Zukunftsaussichten werden als eher negativ eingeschätzt bei: Commerzbank, Bethmann Bank und Deutsche Bank PWM.2)

1) Umfang und Gründe sind in der Studie aufgelistet
2) Genauen Werte gibt es in der Studie