Neuordnung im Nordwesten Wie OLB und Neelmeyer Wealth-Management-Kunden betreuen

Axel Bartsch (l.) ist Vorstandschef der OLB-Gruppe, Wolfgang Klein sein Stellvertreter. Zweitgenannter kümmert sich im Vorstand des Unternehmens um das Wealth Management mit den beiden Marken OLB und Bankhaus Neelmeyer. | © Oldenburgische Landesbank

Axel Bartsch (l.) ist Vorstandschef der OLB-Gruppe, Wolfgang Klein sein Stellvertreter. Zweitgenannter kümmert sich im Vorstand des Unternehmens um das Wealth Management mit den beiden Marken OLB und Bankhaus Neelmeyer. Foto: Oldenburgische Landesbank

Die Oldenburgische Landesbank (OLB) ordnet ihr Wealth-Management-Angebot: Das Bremer Bankhaus Neelmeyer wird sich künftig ausschließlich um die sehr vermögenden Kunden in Bremen und der Region konzentrieren. Die OLB verantwortet das Wealth Management für bisher aus Oldenburg betreute Kunden. Zudem wird die Marke OLB unter sich die Privat- und Geschäftskunden sowie Firmen- und Unternehmenskunden vereinen: „Die Wealth-Management-Kunden des Bankhauses Neelmeyer in Bremen und Umgebung werden weiterhin vom Bankhaus Neelmeyer betreut. Für Privat- und Geschäftskunden und für Firmen- und Unternehmenskunden bietet die OLB die passende Expertise und das bedarfsgerechte Angebot“, bestätigt ein OLB-Sprecher die Informationen auf Nachfrage des private banking magazin.

Zu diesem Zweck soll die OLB – nach dem Zusammengehen mit dem Neelmeyer Mutterhaus, der Bremer Kreditbank (BKB) – nun auch mit dem Bankhaus Neelmeyer fusionieren, berichtet die Tageszeitung „Weser-Kurier“. Die Gruppe habe für die Verschmelzung bereits alles in die Wege geleitet, heißt es. Privatkunden der BKB sind bereits zum Wealth Management von Neelmeyer gewechselt, Firmenkunden wurden in die OLB-Welt überführt. Die Fusion werde jedoch erst mit dem Eintrag ins Handelsregister gültig, was laut OLB bis zum Jahresende der Fall sein könnte.

Die Marke Bankhaus Neelmeyer soll aber auf jeden Fall bestehen bleiben. „Das Wealth Management ist ganz klar bei Neelmeyer richtig aufgestellt. Diesen Namen werden wir pfleglich behandeln“, stellte der neue OLB-Vorstandschef Axel Bartsch bereits Ende November im Interview mit dem „Weser-Kurier“ klar. Die Verantwortung für das Private Banking & Wealth Management im Bankhaus Neelmeyer und in der OLB liegt – neben dem Retail-Geschäft – bei Wolfgang Klein, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Gruppe.

Kein konkretes Mindestanlagevolumen für Neelmeyer-Kunden

In Bezug auf ein mögliches Mindestanlagevolumen für Kunden des Bankhaus Neelmeyer machte der OLB-Sprecher auf Nachfrage der Redaktion keine konkreten Angaben: „Im Vordergrund steht der Aspekt, komplexe Vermögensstrukturen durch erfahrene Experten individuell zu betreuen. Es geht darum, den Kunden eine hochwertige und individuelle Betreuung in allen Vermögens- und Finanzangelegenheiten zu bieten. Dazu wird mit dem Kunden eine umfassende Analyse seiner Vermögenssituation vorgenommen.“