Um elf Millionen US-Dollar betrogen Basketballprofi Toni Kukoc verklagt Schweizer Privatbank EFG

Toni Kukoc gemeinsam mit seiner Frau Renata in Kroatien, dem Heimatland des ehemalige NBA-Spielers.

Toni Kukoc gemeinsam mit seiner Frau Renata in Kroatien, dem Heimatland des ehemalige NBA-Spielers. Foto: Imago / Pixsell

Der ehemalige Basketballprofi Toni Kukoc (Chicago Bulls) soll von seinem persönlichen Finanzberater und einem Kundenberater der Banca della Svizzera Italiana (BSI) um elf Millionen US-Dollar betrogen worden sein.

Mehr als 300 Transaktionen seien zwischen 2004 und 2007 in Kukocs Namen, aber gegen sein Wissen, abgeschlossen worden. Das berichtet das Portal „Basektnews“.

Ende August hat Kukoc die Schweizer Privatbank EFG verklagt, die die BSI übernommen hat. Die EFG will sich aufgrund des laufenden Verfahrens nicht äußern.

 

 

Der größte Teil des veruntreuten Gelds stammt laut der Klageschrift aus einer Hypothek für ein Hotelprojekt in Lugano, die Kukoc angeblich im Dezember 2006 unterzeichnet haben soll. Doch Kukoc sei nicht in Lugano gewesen und habe die Papiere nie unterzeichnet.

Nach Informationen von „Finews“ versucht Kukoc bereits seit 2014 erfolglos, gerichtlich gegen seine Berater und die Bank vorzugehen. Doch laut der Klageschrift haben Schweizer Banken eine lange Geschichte einer vertrauten Beziehung mit Schweizer Gerichten, Gesetzgebern und Politikern. Das verringere seine Aussicht auf Erfolg.