Baloise Monviso Basler Versicherungen verwendet Robo-Berater der Deutschen AM

Screenshot der Website der Online-Vermögensverwaltung Baloise Monviso

Screenshot der Website der Online-Vermögensverwaltung Baloise Monviso

Als erstes Finanzunternehmen nutzt Basler Versicherungen die Online-Vermögensverwaltung der Deutschen Asset Management (Deutsche AM). Über den Vertriebskanal „Baloise Monviso“ erhalten Privatkunden des Versicherers ab sofort Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung, wie die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt geben.

Der Kunde könne dabei eine auf ihn angepasste fondsbasierte Vermögensanlage abschließen. Jeder Schritt – von der Entwicklung der persönlichen Anlagestrategie bis zur digitalen Depoteröffnung – erfolgt digital.

Die Basler Versicherung kümmere sich um den Vertrieb, die Deutsche AM um das Portfoliomanagement. Dieses basiere auf der strategischen Hausmeinung des Deutsche-AM-Chef-Anlagestrategen Stefan Kreuzkamp und dem Urteil von mehr als 600 Anlagespezialisten.

Aktiv gesteuert werde die Anlage vom Multi-Asset-Team der Deutschen AM. Zum Anlageuniversum gehören neben aktiv und passiv verwalteten Fonds der Deutschen AM auch Fonds der Baloise Asset Management sowie von weiteren Fondsgesellschaften.

In einem zweiten Schritt werde das Angebot Ende 2017 um die verwalteten Portfolios der Deutschen AM und die digitale Depoteröffnung ergänzt. Dann soll die Online-Vermögensverwaltung auch den Beratern der Basler Versicherung zur Verfügung stehen.

Die Robo-Advisor-Plattform biete Vertriebspartnern wie der Basler Versicherung eine automatisierte Vermögensverwaltung auf Basis eines flexiblen Fondsuniversums. Anleger erhalten eine auf ihre konkreten Anlageziele zugeschnittene professionelle Vermögensverwaltung – und das bereits ab einem Anlagebetrag von 400 Euro oder einer monatlichen Sparrate von 50 Euro.

Die Deutsche AM, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, vermarktet die Robo-Berater-Plattform nicht unter eigenem Namen, sondern bietet sie Vertriebsgesellschaften wie Versicherungen und anderen Banken an. Diese können unter eigenem Namen ihren Kunden das Angebot unterbreiten. „Bis Jahresende werden drei bis fünf weitere Partner hinzukommen“, sagt Thorsten Michalik, Vertriebschef der Deutschen AM, gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“.