Stärkung des Fondsgeschäfts Hövelrat Holding kauft Andreas Meißner Vermögensmanagement

Führt das operative Geschäft trotz Übernahme der Andreas Meißner Vermögensmanagement wie gewohnt weiter: Andreas Meißner | © Manfred Kötter

Führt das operative Geschäft trotz Übernahme der Andreas Meißner Vermögensmanagement wie gewohnt weiter: Andreas Meißner Foto: Manfred Kötter

Übernahme unter Hamburger Vermögensberatern: Die Hövelrat Holding erwirbt sämtliche Geschäftsanteile an der Andreas Meißner Vermögensmanagement. Das gab das Unternehmen per Mitteilung bekannt. Neben der Vermögensverwaltung Proaktiva bekommt die Holding damit nach eigenem Bekunden ihre zweite hundertprozentige Tochtergesellschaft als zweites Standbein des Konzerns.

„Durch den Zukauf wollen wir unser Fondsgeschäft als zweites Standbein stärken“, sagt Torben Peters, Vorstand der Hövelrat Holding. Seit Ende 2008 bietet der Konzern den Mischfonds Wachstum Global (ISIN: DE000A0NJGU7) an. Mit der Übernahme erweitert die Holding ihre Palette um die zwei von der Andreas Meißner Vermögensmanagement verwalteten Fonds: Den AM Fortune Fund Defensive (ISIN: DE000A0M8WT7) und den AM Fortune Fund Offensive (ISIN: DE000A0M8WS9).

Die Kaufpreiszahlung erfolgt den Angaben zufolge größtenteils mit Aktien aus dem im Herbst 2016 durchgeführten Aktienrückkaufprogramm der Holding. Andreas Meißner und die Vorstände der Hövelrat unterzeichneten einen entsprechenden notariellen Kaufvertrag. „Wir kennen Andreas Meißner schon lange, menschlich und fachlich hat es von Anfang an sehr gut gepasst“, so Peters.

Zugleich wird Susanne Treiber Co-Geschäftsführerin der Andreas Meißner Vermögensmanagement. Wie bei Proaktiva kümmert sie sich um die Themen Compliance und Controlling. Andreas Meißner führt unverändert das operative Geschäft weiter.

Mit der Übernahme verwaltet die Hövelrat Holding als Konzern nun Vermögen von mehr als 500 Millionen Euro – die Holding selbst verfügt über rund 450 Millionen Euro Assets under Management, etwa 60 Millionen Euro kommen nun von der Andreas Meißner Vermögensmanagement hinzu. „Wir wollen eine aktive Rolle im Konsolidierungsprozess der Vermögensverwalter spielen“, erklärt Peters.