Currency-Overlay-Mandat Metzler sichert Milliardenmandat für japanischen Pernsionsfonds ab

Mario Mattera, Vorstand des Bankhauses Metzler

Mario Mattera, Vorstand des Bankhauses Metzler: „Aufgrund der Ähnlichkeiten des japanischen und deutschen Pensionsfondsmarktes haben wir uns schon früh um den Zugang zu diesen institutionellen Anlegern bemüht.“ Foto: Bankhaus Metzler

Metzler Capital Markets hat in Zusammenarbeit mit Metzler Asset Management im März das erste Währungsabsicherungsmandat für einen japanischen Pensionsfonds gewonnen. Laut Mario Mattera, Vorstand des Bankhauses Metzler, ist es das erste Mandat dieser Art in Japan. 

Währungsabsicherung für Europa- und US-Strategien des Pensionsfonds

Das Mandat in Milliardenhöhe wurde insgesamt an vier Banken vergeben, unter denen drei globale Finanzdienstleister sind. Metzler Capital Markets übernimmt die aktive Währungsabsicherung der Pensionsgelder, die zum einen in einer Europa-Wachstumsstrategie und zum anderen in einer US-Bond-Strategie allokiert sind.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld, das stagnierende Wirtschaftswachstum und der schrumpfende Binnenmarkt in Japan aufgrund des demographischen Wandels haben dazu geführt, dass hiesige institutionelle Anleger auf der Suche nach Rendite verstärkt im Ausland investieren“, erklärt Hiroki Wiesheu, President und Geschäftsführer von Metzler Asset Management Japan.


Mit dem Currency Overlay werden Währungsverluste bei gleichzeitiger Chance auf eine Partizipation an positiven Kursentwicklungen begrenzt. Dafür wird bei Auslandsinvestitionen die Landeswährung in die Fremdwährung des Landes getauscht, in dem die Gelder investiert werden. Wenn die Investition später wieder in die ursprüngliche Währung umgetauscht wird, erfolgt eine weitere Umrechnung zu dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Kurs. Die Differenz zwischen den beiden Wechselkursen kann zu einem Gewinn oder einem Verlust führen.