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Alternative Anlagen So interessant waren Investitionen in Infrastruktur noch nie

Vorführung eines 5G-gesteuerten Baggers auf der World Robot Conference 2022 in Peking

Vorführung eines 5G-gesteuerten Baggers auf der World Robot Conference 2022 in Peking: Die Preissetzungsmacht von Infrastrukturunternehmen ergibt sich aus ihrer Unverzichtbarkeit. Foto: Imago Images / Xinhua

Angesichts der im Jahr 2022 stark gefallenen Aktienkurse, der aggressiven Zinserhöhungen der US-Notenbank und des Kriegs in der Ukraine ist die langfristige Perspektive von Infrastrukturanlagen für Anleger heute attraktiver denn je geworden. Der Grund dafür ist, dass die Renditen von Infrastrukturanlagen durch Investitionspläne bestimmt werden, die zehn oder mehr Jahre in die Zukunft reichen. Diese Renditen beschleunigen sich im Laufe der Zeit und bieten im Vergleich zu Aktien eine beträchtliche Vorhersehbarkeit.

Infrastrukturrenditen lassen sich relativ gut kalkulieren, weil die zugrundeliegenden Vermögenswerte reguliert und vertraglich gebunden sind. Bei regulierten Vermögenswerten wie der Wasser-, Strom- und Gasübertragung und -verteilung legt eine Aufsichtsbehörde die Erträge fest, die ein Unternehmen mit seinen Vermögenswerten erzielen soll. Da die Nachfrage nach diesen Anlagen konstant ist und die Regulierungsbehörde die Einnahmen festlegt, führt dieser Mechanismus im Laufe der Zeit zu einem relativ stabilen Cashflow-Profil. Darüber hinaus handelt es sich bei regulierten Vermögenswerten häufig um Monopole, die in der Regel defensiv sind und hohe Erträge erwirtschaften.

Wir konzentrieren uns darüber hinaus auf Flughäfen, Häfen, Schienenverkehr, gebührenpflichtige Straßen und Kommunikationsinfrastruktur. Es handelt sich jeweils um langfristige Konzessionsverträge, die an das Wachstum der zugrunde liegenden Wirtschaft gekoppelt sind, das heißt, sie sind an das Flug- und Frachtaufkommen, den Hafen- und Schienenverkehr oder die Nutzung von Mobilfunkmasten gebunden.

Inflationsschutz durch Infrastruktur

Wir sind der Meinung, dass zwei Hauptmerkmale von Infrastrukturanlagen für Anleger derzeit interessant sind. Zum einen dienen sie als Inflationsabsicherung in Anlageportfolios. Die Teuerung ist weltweit in die Höhe geschnellt, seitdem die Pandemie abflaut und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen zurückgekehrt ist, während gleichzeitig die Lieferketten gestört bleiben. Der Krieg in der Ukraine verschaffte der Inflation nochmals weitere Dynamik: Europa ist Abnehmer von rund 45 Prozent des von Russland produzierten Gases. Nachdem Europa und andere Teile der Welt alles daransetzen, sich von russischem Gas unabhängig zu machen, steigt die Nachfrage nach Energierohstoffen. Dadurch hat sich auch ein Anstieg der Rohstoffpreise eingestellt.

 

Die Inflation der Rohstoffpreise hat sich bisher jedoch kaum auf regulierte Vermögenswerte ausgewirkt. Der Infrastruktursektor ist in der Regel in der Lage, sich an ein inflationäres Umfeld anzupassen, weil für den Inflationsfall durch Regulierung und in den Verträgen Sorge getragen wird. Dies gilt sowohl für regulierte Versorgungsunternehmen, die ihre zulässigen Renditen regelmäßig mit den Regulierungsbehörden neu festlegen, um inflationsbedingte Kostensteigerungen zu berücksichtigen, als auch für nutzungsabhängige Anlagen wie gebührenpflichtige Straßen oder Eisenbahnen. Beide Arten von Infrastrukturen erwirtschaften inflationsgebundene Einnahmen.

Die Preissetzungsmacht von Infrastrukturunternehmen ergibt sich aus ihrer Unverzichtbarkeit: Selbst in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche nutzen die Verbraucher weiterhin Wasser, Strom und Gas, fahren Autos auf mautpflichtigen Straßen und nehmen andere wichtige Infrastrukturdienste in Anspruch. Ebenso wichtig ist, dass die von uns angestrebten Einnahmen aus der Infrastruktur auf langfristigen Verträgen gründen, die einen stetigen Ertragsstrom über einen langen Zeitraum hinweg gewährleisten.

Netto-Null: Infrastruktur ist unabdingbar

Das zweite Hauptmerkmal, das das Interesse an Infrastrukturen antreibt, ist ihre zentrale Rolle im Trend zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft. Wir sind der Ansicht, dass die Dekarbonisierung, also der Weg hin zu Netto-Null-Emissionen, Infrastrukturinvestitionen sehr kräftig befeuern. Infrastruktur- und Versorgungsunternehmen stehen bei den entsprechenden Anstrengungen an vorderster Front und können Anlegern stabile Renditen bieten. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass die jährlichen Investitionsausgaben im Energiesektor von 760 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019 auf 2,5 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2030 ansteigen werden. Die Hälfte dieser Summe dürfte für die Erzeugung von Solar- und Windenergie und anderer erneuerbaren Energien aufgewendet werden. Ein Drittel dürfte für die Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze Verwendung finden.

Kohlekraftwerke werden in den entwickelten Ländern zunehmend stillgelegt oder in immer geringerem Maß genutzt. Weil stattdessen häufig Gas als Übergangsenergieträger eingesetzt wird, müssen mehr Ausgaben für erneuerbare Energien getätigt werden, um den weltweiten Strombedarf zu decken. Unserer Einschätzung nach müssen die Ausgaben für die Wind- und Solarenergieinfrastruktur mindestens um das Zehnfache des derzeitigen Niveaus steigen. Das benötigte Kapital wird voraussichtlich an regulierte Versorgungsunternehmen fließen, welche die benötigten Ressourcen ausbauen.

Elektrofahrzeuge setzen sich bei den Verbrauchern immer mehr durch. Schätzungen zufolge fahren heute bereits rund 20 Prozent aller neu verkauften Fahrzeuge elektrisch. Bis 2030 könnte diese Zahl auf 60 Prozent steigen, wobei die Zahlen von Land zu Land variieren. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Kraftstoffpreise, die für die Verbraucher derzeit im Vordergrund stehen, dürfte der Absatz von Elektrofahrzeugen weiter zunehmen.

Die Notwendigkeit der globalen Dekarbonisierung wird insbesondere im Transportwesen zu Veränderungen führen. So werden steigende Treibstoffpreise und CO2-Emissionen in Zukunft auch den Flugverkehr beeinflussen. Zu erwarten ist, dass beispielsweise das Kurzstreckenangebot von Fluggesellschaften höher besteuert werden könnte, um die Bahn und andere öffentliche Verkehrsmittel für Verbraucher attraktiver zu machen.

Derweil kommt die Nutzung von Wasserstoff weiter voran. Zugleich werden Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung auf dem Weg zu Netto-Null eine immer größere Rolle spielen.

Es gibt eine ganze Reihe von Infrastrukturbereichen, die von der Dekarbonisierung profitieren, darunter auch der 5G-Kommunikationsstandard.

Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Infrastruktur zu investieren. Wir bevorzugen eine diversifizierte Gruppe von großen, liquiden und qualitativ hochwertigen Infrastrukturunternehmen rund um die Welt. Wir suchen nach Unternehmen mit starken, vorhersehbaren Cashflows. Wir sind nicht an illiquiden Vermögenswerten oder Unternehmen mit volatilen Cashflows interessiert, die dem Rohstoffpreisrisiko unterliegen.

An den Aktienmärkten halten Anleger derzeit viel Kapital an der Seitenlinie. 300 bis 400 Milliarden US-Dollar warten darauf, investiert zu werden – von diesem Umstand dürften die nicht börsennotierten Akteure gegenüber Unternehmen im börsennotierten Infrastrukturuniversum profitieren.

Wir sind der Meinung, dass die Chancen für Infrastrukturinvestoren zunehmen. Sie profitieren von einer Reihe starker Faktoren, darunter attraktive Bewertungen sowie Dividenden.

Unser Team investiert in den Industrie- und Schwellenländern nach börsennotierten, liquiden Infrastrukturunternehmen, die gut positioniert sind, um von der allumfassenden, generationenübergreifenden Entwicklung hin zur Dekarbonisierung zu profitieren. Wir konzentrieren uns auf regulierte, vertraglich gebundene Versorgungsunternehmen und nutzungsabhängige Anlagen und streben stabile Renditen mit stetigen und wachsenden Cashflows sowie Dividenden an, die sich unter geringer Volatilität im Laufe der Zeit erhöhen.

Wichtige rechtliche Hinweise:

Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des Kapitals.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Dokument um allgemeine Werbeinformationen handelt und nicht um eine vollständige Darstellung oder Finanzanalyse eines bestimmten Marktes, einer bestimmten Branche, eines bestimmten Wertpapiers oder eines oder mehrerer aufgelisteter Investmentfonds. Franklin Templeton veröffentlicht nur produktbezogene Informationen und gibt keine Anlageempfehlungen.