160 Studienteilnehmer Asset Manager überwiegend skeptisch gegenüber Bitcoin & Co.

Dame mit Bitcoin-Münzen

Dame mit Bitcoin-Münzen: Vermögensverwalter sind mehrheitlich skeptisch. Foto: Thought Catalog / Pexels

65 Prozent der Vermögensverwalter hierzulande schließen für die Zukunft Geldanlagen in Krypto-Assets aus. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Vermögensverwaltung (InVV) der Technischen Hochschule Aschaffenburg in ihrer diesjährigen Umfrage. 9 Prozent legten bereits Geld ihrer Kunden in Kryptowährungen an. 3 Prozent wollen dies noch nachholen und 23 Prozent spielen mit dem Gedanken – soweit die Durchschnittswerte über alle Größenklassen hinweg.

Schauen wir uns die Vermögensverwaltungen mit Assets von mehr als 500 Millionen Euro an: Hier kauften 7 Prozent bereits Kryptowährungen. Niemand plant eine solche Geldanlage, 21 Prozent können sie sich vorstellen und 71 Prozent lehnen sie ab.

Hartwig Webersinke leitet das InVV und sagt: „Während Kryptowährungen für die meisten Vermögensverwalter mit dem klassischen Ansatz nicht bewertbar und mit zu hohen Schwankungen behaftet sind, sieht wohl ein kleiner Teil der Finanzexperten zumindest die Beimischung als Chance, eine Mehr an Rendite für die eigenen Kunden zu erzielen.“