Schwarzgeld & Selbstanzeige

Neue Verdachtsmomente im Cum-Ex-Fall

Staatsanwaltschaft durchsucht Commerzbank-Zentrale

Die Commerzbank ist offenbar tiefer in Cum-Ex-Geschäfte verstrickt als bislang angenommen. Deswegen hatte das Institut gestern erneut die Staatsanwaltschaft im Haus, um bei einer Razzia neuen Verdachtsmomenten im Steuerskandal nachzugehen. [mehr]

Joachim Olearius fordert, die Rolle der Depotbanken bei umstrittenen Cum-Ex-Aktiengeschäften aufzuarbeiten. Weiter weist der Chef der M.M. Warburg & CO alle Vorwürfe gegen sein Haus zurück. Das hauseigene Asset Management will er dauerhaft in die Top 10 deutscher Anbieter hieven. [mehr]

Die Bafin führt im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften der Privatbank M.M. Warburg & CO eine Zuverlässigkeitsprüfung von Aufsichtsratschef Christian Olearius und dessen Vize durch. Das berichter das „Handelsblatt“. Der sogenannte „Fit&Proper-Check“ kann im Extremfall zur Abberufung führen. [mehr]

[TOPNEWS]  Neues zum Kapitalertragsteuerabzug

Finanzgericht verschärft Anlage von Stiftungen und NGOs

Seit 2019 wird erstmals auch bei gemeinnützigen Körperschaften grundsätzlich Kapitalertragsteuer einbehalten. Hinzu kommen neuerdings einschränkende Aussagen des Hessischen Finanzgerichts zur Vermögensverwaltung. Nach Meinung unserer Gastautorin sind diese jedoch nicht verallgemeinerbar. [mehr]

Macquarie gerät ins Visier der deutschen Cum-Ex-Ermittler. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft nach Informationen des „Handeslblatts” unter anderem die Rolle der australischen Investmentbank im Jahr 2011, als sie Cum-Ex-Geschäfte mit einem Volumen von 5,6 Milliarden finanzierte. [mehr]

Die Gruppe M.M. Warburg & CO hat 2018 ein erneut turbulentes Jahr abgeschlossen – erstmals mit Verlust. Das Zustandekommen des Ergebnisses lässt vermuten, dass einige operative Geschäftsfelder seit Jahren keine schwarzen Zahlen mehr schreiben. Vor allem im eigentlichen Kerngeschäftsfeld Private Banking gestaltet sich die aktuelle Situation kritisch. [mehr]

Rund 60 deutsche Institute waren laut Bafin unmittelbar an Cum-Cum-Geschäften beteiligt, ihnen drohen Rückzahlungen in Höhe von insgesamt 610 Millionen Euro. Was große Häuser wohl mehr oder weniger leicht schultern, kann für manche Sparkasse oder Volksbank zur existentiellen Bedrohung werden. [mehr]

Strafbehörden haben zum dritten Mal Räume der Großkanzlei Freshfields in Frankfurt nach Beweisen im Zusammenhang mit Cum-Ex-Aktiengeschäften durchsucht. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Köln zwei ehemalige Aktienhändler wegen mutmaßlicher Cum-Ex-Geschäfte angeklagt. Damit kommt es nun wohl bald zum ersten Musterprozess. [mehr]

[TOPNEWS]  Deutsche Bank unter Cum-Ex-Verdacht

Behörden ermitteln gegen Josef Ackermann und Co

Die Staatsanwaltschaft Köln weitet ihre Ermittlungen zu Cum-Ex-Geschäften deutlich aus. Unter Verdacht krimineller Aktiengeschäfte stehen auch 70 Mitarbeiter der Deutschen Bank, darunter Vize-Chef Garth Ritchie und der frühere Chef Josef Ackermann. [mehr]