„EB Dividendenstrategie Klima Global“ EB-SIM verbindet Klimaschutz mit Dividende

Oliver Pfeil, Sprecher der Geschäftsführung und Investmentchef des Vermögensverwalters EB-SIM

Oliver Pfeil, Sprecher der Geschäftsführung und Investmentchef des Vermögensverwalters EB-SIM: „Klimaneutralität und hohe Dividendenausschüttungen gehen bei vielen Unternehmen Hand in Hand“. Foto: EB-SIM

Der Vermögensverwalter EB – Sustainable Investment Management (EB-SIM) hat mit dem „EB Dividendenstrategie Klima Global“ seit Anfang des Jahres einen weiteren nachhaltigen Aktienfonds im Angebot. Das Team um Fondsmanager Philipp Hohmann investiert weltweit ausschließlich in nachhaltige Unternehmen, die herausragende Dividenden- sowie Wachstumschancen bieten. Der Fonds steht im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.

„Klimaneutralität und hohe Dividendenausschüttungen gehen bei vielen Unternehmen Hand in Hand“, sagt Oliver Pfeil, Geschäftsführer und Investmentchef (CIO) bei EB-SIM. „Unternehmen, die eine niedrige CO2-Intensität aufweisen, sind häufig gleichzeitig sehr profitabel und schütten entsprechend hohe Dividenden aus. Der ‚EB Dividendenstrategie Klima Global‘ macht sich das zunutze, indem er gezielt in Unternehmen investiert, die sich in beiden Feldern positiv hervortun.“

Untermauern soll diesen positiven Zusammenhang zwischen niedriger CO2-Intensität und Dividendenhöhe eine hauseigene Studie. Im Rahmen der Analyse wurden weltweit 9.225 Unternehmen untersucht und in fünf Quintile, basierend auf der CO2-Intensität, eingeteilt. Dabei zeigte sich, dass Unternehmen im untersten Quintil, in dem die Unternehmen mit der niedrigsten CO2-Intensität zusammengefasst sind, die höchste durchschnittliche Dividendenrendite aufwiesen. Analog im Vorgehen, konnten die Unternehmen mit den geringsten absoluten CO2-Emissionen gleichzeitig das höchste Dividendenwachstum vorweisen. 

In einem weiteren Schritt hat EB-SIM die Erkenntnisse der Studie einem Backtesting unterzogen. Dazu wurde rückwirkend für die vergangenen zehn Jahre ein Musterportfolio aus Unternehmen erstellt, die gleichzeitig eine geringe CO2-Intensität und eine hohe Dividendenrendite aufwiesen. Die Titel des Musterportfolios wurden einmal pro Jahr angepasst. Ergebnis: Das so zusammengestellte Portfolio konnte pro Jahr eine um etwa 3,5 Prozent höhere Rendite erzielen als der MSCI ACWI IMI Index.

Mit dem neuen Produkt will EB-SIM Anlegern die Möglichkeit bieten, in dividendenstarke Unternehmen zu investieren, die auf das 1,5 Grad-Ziel ausgerichtet sind. „Das aktuelle Marktumfeld ist gezeichnet von der Sorge vor steigenden Zinsen, der Bekämpfung des Klimawandels und geopolitischen Spannungen. Es ist bekannt, dass Dividendenerträge über lange Zeiträume hinweg einen Großteil der Aktienperformance ausmachen. Darüber hinaus können sie einen Beitrag zur Wertstabilität eines Portfolios leisten, in dem sie helfen, Kursschwankungen zu mindern“, erklärt Fondsmanager Philipp Hohmann. „Dividendenstarke Unternehmen sind zudem meist in ihrem Markt etabliert, verfügen über ein stabiles Geschäftsmodell und erstellen Produkte, die in jeder Konjunkturlage eine verlässliche Nachfrage generieren.“

Im Hinblick auf Ausschlusskriterien darf Hohmann ausschließlich in Unternehmen investieren, die keine deutlich negative Wirkung auf eines der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) in Verbindung mit einer unterdurchschnittlichen Nachhaltigkeitsbewertung aufweisen. Nach Anwendung des Filters bleiben etwa 1.200 Unternehmen übrig. Im nächsten Schritt untersucht das Fondsmanagement die verbleibenden Unternehmen hinsichtlich ihrer Unternehmenskennzahlen, der Dividendenqualität, des Ratings sowie des Wachstumspotenzials. Zusätzlich berücksichtigt die EB-SIM bei der Aktienauswahl u.a. das Geschäftsmodell und die Marktpositionierung der Unternehmen. Regional liegt der Fokus des Fonds zum Start auf Nordamerika (45 Prozent), Westeuropa (38 Prozent) und Asien Pazifik (17 Prozent).

EB-SIM mit Sitz in Kassel ist eine Tochter der Evangelischen Bank (EB). Mehr als 30 Jahre war das wertebasierte Asset Management eines der Kerngeschäftsfelder der EB, bevor es Ende 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet wurde. EB-SIM beschäftigt über 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von circa 5,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen bietet institutionellen und über den Wholesale-Vertrieb privaten Kunden ausschließlich nachhaltige Anlagen in Aktien-, Anleihen- und Multi-Asset-Strategien sowie Private Debt und Real Assets. Ihre Anlagestrategien richtet sie an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und den Klimazielen der Europäischen Union aus.