Personalkarussell Mercer plant mit neuen Köpfen

Nach elf Jahren bei Mercer verlässt Carl-Heinrich Kehr das Beratungshaus.  | © Mercer

Nach elf Jahren bei Mercer verlässt Carl-Heinrich Kehr das Beratungshaus. Foto: Mercer

Die Deutschlandtochter der Unternehmensberatung Mercer muss in diesen Tagen den Weggang von drei Experten verkraften. Wie bereits berichtet, wird Herwig Kinzler, Geschäftsführer für Finanzanlagen (Chief Investment Officer), das Beratungshaus zum 1. Februar 2019 verlassen. Die Entscheidung, wer den Posten Kinzlers übernimmt, werde man zum „richtigen Zeitpunkt“ treffen, sagt Achim Lüder, der die Geschäfte von Mercer Deutschland leitet.

Ebenfalls auf dem Absprung sind Carl-Heinrich Kehr und Yves Schmid. Der promovierte Anlagespezialist Kehr arbeitet seit 2008 für Mercer und berät als Principal institutionelle Investoren. Laut einem Medienbericht trug er sich bereits seit mehreren Monaten mit dem Gedanken einer beruflichen Veränderung, der sich nun konkretisiere.

Und auch Yves Schmid, Principal bei Mercer Investment Consulting, wird das Unternehmen verlassen, wie Mercer dem private banking magazin bestätigte. Schmid kam 2005 zu Mercer. Zuvor arbeitete er fünf Jahre bei Baring Asset Management im Vertrieb für institutionelle Kunden.

Achim Lüder spricht offen über die Nachfolgeplanung und erläutert: „Die Kundenanforderungen verändern sich und wir stellen uns als Berater darauf ein. In diesem Sinne befinden wir uns fortlaufend in einem Prozess der Überprüfung unserer Strukturen in einzelnen Bereichen. Dies schließt auch ein, dass wir neue Berater rekrutieren und andere Berater uns verlassen.“ Bei der Besetzung offener Stellen hätten interne Nachbesetzungen eine hohe Priorität, so Lüder. „Wir wollen unseren besten Talenten die Möglichkeit zur Weiterentwicklung geben. Wo es mit Blick auf die Anforderungen von Kundenseite Sinn macht, werden auch gezielte externe Nachbesetzungen vorgenommen.“