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Erleben vor Konsumieren Kaufverhalten von Millennials begünstigt die Sektoren Reisen und Gesundheit

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Trend Ernährung: Gesunde Produkte – regional und bio – mit Nachweis der Inhaltsstoffe, das fordern die Millennials. Sie vertrauen den großen Lebensmittelherstellern deutlich weniger als andere Generationen; 18 Prozent im Vergleich zu 43 Prozent der Gesamtbevölkerung. Und sie kochen wieder mehr mit frischen Produkten, essen mehr Proteinsnacks als Süßigkeiten. Ebenso wächst der Markt, Lebensmittel online zu ordern.

Runde 44 Prozent des Betrages, den junge Leute für Essen ausgeben, fällt auf Restaurantbesuche. Diese Tendenz wird länger als in anderen Generationen anhalten, auch weil die Millennials später sesshaft werden. Wichtiger werden Angebote für gesundes, nachhaltiges Essen, was die Restaurants aber im größeren Umfang derzeit noch nicht leisten können. Auch im Getränkebereich verändern die Millennials die Nachfrage. Sie trinken weniger Softdrinks, dafür mehr Wasser, Kaffee und Energy Drinks, weniger Bier, dafür mehr Wein oder eine größere Vielfalt an hochprozentigen Alkoholika. Dabei geht der Trend hin zu Manufakturen, weg von Coca Cola und Budweiser.

Trend Pflegeprodukte: Die jungen Leute legen durch die ständige Präsenz in sozialen Netzwerken und den Versand von Selfies viel Wert auf gutes Aussehen. Schönheitspflege und Kosmetikprodukte sind für diese Generation sehr wichtig. Natürlich steigen die Ausgaben für diese Produkte mit dem Älterwerden generell an. Aber die Millennials beginnen schon früh damit, ihrem Aussehen mit Pflege und Kosmetik nachzuhelfen. Im späteren Lebensalter dürften sich diese Ausgaben noch deutlich erhöhen.

Unternehmen mit sozialen, gesellschaftlichen und Governance-Qualitäten profitieren

Welche Unternehmen  werden von den beschriebenen Trends besonders profitieren und eignen sich dementsprechend auch als Anlage unter sozialen, Umwelt und Governance-Aspekten (ESG)? Welche kommen den Prinzipien der Nachhaltigkeit bei ihrer Produktpalette und auch bei ihrer Firmenstrategie nach? Für Anleger mit Anspruch an nachhaltige Investments könnten beispielsweise folgende drei Unternehmen interessant sein:

Das amerikanische Unternehmen Priceline ist Anbieter von Online-Reiseportalen und will Weltmarktführer im Bereich Online-Reisebuchungen und Restaurantreservierungen werden. Zur Unternehmensgruppe gehören auch KAYAK und OpenTable. Sie sucht nach innovativen Wegen, den Kundenbedürfnissen am besten zu entsprechen - unter anderem auch mit einer Plattform für umweltbewusstes Reisen.

Der amerikanische Online-Versandhändler Amazon dagegen punktet mit einem sehr guten Mix aus günstigen Preisen, Schnelligkeit und exzellentem Kundenservice. Zum Thema Umweltschutz hat er das Ziel, langfristig Energie aus hundert Prozenterneuerbaren Quellen zu nutzen und besitzt bereits hohe Sozialstandards.

Und der US-Nahrungsmittelkonzern Whitewave Foods, zu dem die in Europa vertriebene Marke Alpro gehört, ist einer der am schnellsten wachsenden Lebensmittelfirmen weltweit. Der Schwerpunkt hier liegt auf der Herstellung von gesunden Produkten. Zudem sind sie Vorbild im Verringern von Emissionen, Energieverbrauch und Abfall.