Der Markt für Luxusimmobilien ist auch im Jahr 2018 gewachsen. Das zeigt der Marktbericht 2019 für die Top-7-Städte Deutschlands von Engel & Völkers. Beleuchtet werden die Entwicklungen und Trends deutscher Metropolen in den Premiumwohnlagen. Der Bericht betrachtet die teuersten fünf Prozent der verkauften Wohnhäuser und Eigentumswohnungen in den Märkten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf im Jahr 2018.

Mit Abstand höchste Preise in Hamburg und München

Die hohe Nachfrage nach Luxushäusern und das begrenzte Angebot von Objekten dieser Gattung machen den Markt Engel & Völkers zufolge besonders exklusiv. Eine Marktsättigung sei aufgrund der Preisentwicklung im Premiumsegment nach wie vor nicht zu erwarten. So wurden für Ausnahmeobjekte auch 2018 Spitzenpreise erreicht. Im Stadtteil Uhlenhorst an der Hamburger Alster wechselte eine Villa für 17,2 Millionen Euro den Besitzer.

Dicht gefolgt von München: In der bayerischen Landeshauptstadt wurde 2018 ein Objekt für rund 15 Millionen Euro veräußert. Die Lage der Premiumhäuser konzentriert sich zunehmend auf ruhigere, exklusive Lagen. „Luxusimmobilien zeichnen sich durch eine herausragende Lage, eine elegante Bauweise und eine besonders hochwertige Ausstattung aus”, sagt Kai Enders, Vorstandsmitglied von Engel & Völkers.

Ungebrochene Nachfrage nach Eigentumswohnungen

In allen Metropolen gab es eine hohe Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Luxussegment. Die Einstiegspreise und Angebote im Spitzensegment gestalteten sich zum Großteil steigend. Insbesondere die Städte Berlin und Köln verzeichnen einen deutlichen Aufwärtstrend. Mit 38.600 Euro pro Quadratmeter erzielte eine Eigentumswohnung in der Hamburger Elbphilharmonie den höchsten Preis der sieben betrachteten Städte. Damit lag 2018 der Spitzenpreis um 36 Prozent über dem Vorjahr. München notierte im Segment der Luxuseigentumswohnungen ebenfalls Top-Preise von bis zu 32.000 Euro pro Quadratmeter.