Bloomberg berichtet Goldman Sachs prüft Verwahrdienste für Kryptofonds

Kryptowährungen wie der Bitcoin finden als Anlageklasse bisher noch wenig Akzeptanz unter institutionellen Anlegern. Mit den Goldman Sachs Plänen zu Verwahrdiensten für Kryptofonds könnte sich das ändern. | © Pixabay

Kryptowährungen wie der Bitcoin finden als Anlageklasse bisher noch wenig Akzeptanz unter institutionellen Anlegern. Mit den Goldman Sachs Plänen zu Verwahrdiensten für Kryptofonds könnte sich das ändern. Foto: Pixabay

Goldman Sachs denkt offenbar darüber nach, künftig Verwahrdienste für Kryptofonds anzubieten, wie das Nachrichtenportal „Bloomberg“ unter Verweis auf anonyme Quellen berichtet. Zwar gebe es bereits entsprechende Service-Dienstleistungen von Anbietern wie der Kryptobörse Coinbase, doch von einer der Großbanken der Wall Street fehle bisher ein solches Angebot. Das sei der Grund, weshalb sich institutionelle Investoren aktuell noch vom Markt für Kryptowährungen fernhielten.

Sollte sich mit Goldman Sachs eine der weltweit größten Finanzdienstleister als Verwahrstelle für Kryptofonds öffnen, könnten Pensionskassen, Stiftungen und Co. ihre bisher bestehenden Vorbehalte abbauen und einen breiteren Einstieg in den Kryptomarkt anstreben. Das würde nicht nur einen Schub für Fonds auf Kryptowährungen bedeuten, sondern wäre eine Signalwirkung für die gesamte Finanzbranche in Bezug auf das Standing der digitalen Anlageklasse.

Eine offizielle Ankündigung von Goldman Sachs zum Thema Kryptofonds gibt es allerdings noch nicht. Ein Sprecher der Bank erklärte auf Nachfrage, dass man aktuell aufgrund der Nachfrage prüfe, wie Goldman Sachs ihren Kunden im Kryptobereich helfen könne. Jetzt sei aber noch keine Entscheidung zum Umfang des Angebotes von digitalen Assets gefallen. In Europa bietet bisher die Schweizer Privatbank Falcon ihren institutionellen Kunden Zugang zu verschiedenen Kryptowährungen und damit verbundenen Produkten.