HSBC-Roadshow Maßgeschneiderte Anlagezertifikate für jede Marktlage

Technischer Ausblick auf das neue Jahr mit Jörg Scherer: „2018 wird nicht so glatt laufen wie 2017.“

Technischer Ausblick auf das neue Jahr mit Jörg Scherer: „2018 wird nicht so glatt laufen wie 2017.“

Jörg Scherer ist Leiter Technische Analyse bei HSBC Deutschland und  Verfasser des „HSBC Daily Trading“,  einer der meist gelesenen Trading-Newsletter Deutschlands. Rund 70 Teilnehmer wollten dabei sein, als er zum Jahresauftakt im Steigenberger Hotel in Hamburg zeigte, was alles sich aus der charttechnischen Analyse herauslesen lässt. Ihm zur Seite stand Christian Köker, Zertifikate-Experte bei HSBC.

Auch wer sich für die speziellen Feinheiten der Technischen Analyse nicht vollumfänglich interessiert, konnte verblüffende Erkenntnisse gewinnen: Jörg Scherer ordnete die laufende Hausse in den historischen Kontext ein, und gab Einschätzungen und Ausblicke zu unterschiedlichen Anlageklassen. Besonders spannend an der Analyse von Kursverläufen und Trading-Mustern: Konkrete Marken lassen sich identifizieren an denen mit hoher Wahrscheinlichkeit Kurswechsel eintreten. Bankberater können ihren Kunden, etwa mit dem „HSBC Daily Trading“, einen Kompass an die Hand geben, mit dem sie im Universum der Anlagemöglichkeiten stets auf Kurs bleiben.

Märkte im Ausnahmezustand

Scherer führte aus, dass die letzten beiden Aktienmarkthaussen jeweils nach fünf Jahren endeten. Eine Hausse, die länger als sechs Jahre dauerte, habe es in der Geschichtsschreibung der Märkte noch nicht gegeben. Die Marktteilnehmer bewegen sich vor diesem Hintergrund derzeit in einer neuen Ausnahmesituation. Sein Fazit nach dem guten Marktverlauf des vergangenen Jahres: „2018 wird nicht so glatt laufen wie 2017.“

Dass Ungemach drohen könnte, machte Scherer zunächst am US-T-Note-Future fest. Das letzte Hoch stamme aus dem Jahr 2012,  es gebe Belastungsfaktoren, die für deutliche Risse im Bild sorgten, so Scherer. „Bei einem nachhaltigen Rutsch unter den Wert von 123 ist der langfristige Aufwärtstrend nicht mehr zu halten. Sollte es dazu kommen, handelt sich hier um ein erstes Ausstiegssignal seit Menschengedenken.“ Scherer verwies auf die Seitwärtsentwicklung des Bund-Future, werde hier der Wert von 159 unterschritten, gehe es ebenfalls abwärts.

Auch für das Währungspaar Euro / US-Dollar hatte Scherer eine Marke parat. Sollte der Euro in den kommenden Monaten die Marke von 1,24 überschreiten, dürfte es weiter aufwärts gehen. „Die 1,24 ist ein Kumulationspunkt, wie ich ihn selten gesehen habe“, so Scherer.

HSBC bietet gut rentierliche Produkte für jede Marktlage

Um zu verdeutlichen, wie Kunden Marktszenarien handeln können, stellte Christian Köker verschiedene Produkte und Ansätze vor. Dabei griff er Beispiele aus der täglichen Praxis auf. „Viele Kunden sagen: Wir wollen derzeit nicht unbedingt mit Zertifikaten handeln, weil die Volatilität so niedrig ist.“ Doch das treffe nicht zu, der Chart des V-DAX zeige: Trotz niedriger Vola habe HSBC hohe Umsätze erzielt, weil viele Marktteilnehmer Zertifikate handeln. Sein Tipp: Sollten die Märkte in der Zukunft fallen, könnten Berater ihren Kunden auch für diese Marktentwicklung geeignete gut rentierliche Produkte anbieten.

Mehrjährige Bodenbildung bei Gold

Auch bei Gold könnten sich in naher Zukunft Chancen ergeben, so Scherer. „Der Goldpreis ist in den vergangenen Jahren in einem engen Kursband gelaufen. In den vergangenen sechs Jahren wurde die Zeche gezahlt für die Euphorie im Jahr 2011. Doch die Bodenbildung hat Kontur angenommen, die Marke von 1.200 US-Dollar bietet sich zur strategischen Absicherung an. Doch höchstwahrscheinlich wird das nicht nötig sein. In US-Zwischenwahljahren schneidet Gold aus historischer Sicht oft gut ab, vor allem ab den Monaten Juni und Juli.“

Bei Öl gelte es ebenfalls am Ball zu bleiben: „Wir sind konstruktiv für höhere Preise gestimmt.“

An den US-Aktienmärkten keine Topbildung zu erkennen

Mit Blick auf die USA konstatierte Scherer, dass sich drei Viertel aller Aktien im gesunden Aufwärtstrend befinden. Jeden Tag würden neue Hochs erreicht. Die Mindestvorlaufzeit für einen Trendbruch belaufe sich aus charttechnischer Sicht auf sechs Monate. „Ein marktbreiter Aufwärtstrend ist derzeit absolut gegeben. Aktien sind nach wie vor gut unterstützt. Eine Topbildung  ist am Markt noch nicht zu sehen.“ Auch für den C-DAX (der Composite DAX enthält alle an der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard und Prime Standard notierten deutschen Aktien) zeigte sich Scherer optimistisch. „Es wird erst dann ungemütlich, wenn der C-DAX unter 1.100 Punkte fallen sollte.“

Zum Abschluss des Hamburger Roadshow-Termins zeigte Christian Köker ein wichtiges Werkzeug der HSBC, das viele Berater kennen und gerne im direkten Kundengespräch einsetzen. Mit ihm lassen sich transparent und schnell für den Kunden maßgeschneiderte Anlagezertifikate erstellen: „Das HSBC-Emissionstool lässt sich schon für Kleinstorders im Beratungsgeschäft nutzen, der Berater entwickelt gemeinsam mit dem Kunden das jeweilige Wunschprodukt, denn per Mausklick können die Produkteigenschaften ganz einfach konfiguriert und verändert werden. Der besondere Pluspunkt: Noch im Beisein des Kunden können die emittierten Zertifikate gehandelt werden.“

Die nächsten Termine: 16. Januar – Frankfurt am Main, 17. Januar – München und 18. Januar – Stuttgart. Mehr dazu hier.