Für institutionelle Investoren Bouwfonds IM legt Kommunikations-Infrastrukturfonds auf

Für institutionelle Investoren: Bouwfonds IM legt Kommunikations-Infrastrukturfonds auf

Der Real-Asset-Investmentmanager Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) hat einen Infrastrukturfonds für institutionelle Investoren aufgelegt. Das Portfoliomanagement soll zwischen 500 und 600 Millionen Euro in sogenannte passive Telekommunikationsinfrastruktur wie Glasfasernetze investieren. Der Fokus liegt den Angaben zufolge auf regionalen und lokalen Zugangsnetzen in Deutschland in unterversorgten Gebieten mit ausreichender Größe und Bevölkerungsdichte.  

Investitionen sollen dabei hauptsächlich in kabelgebundene Netzwerke erfolgen, ein kleinerer Anteil des Fondsvolumens wird in Sendemasten und Datenzentren fließen. „Mehr als 80 Prozent des Fondsvolumens soll in deutsche Infrastruktur – vor allem in den unterversorgten Gebieten – investiert werden. Der Fonds fokussiert sich auf die Vermietung und Verpachtung der Kabel, Sendemasten und Datenzentren – also auf die sogenannte passive Ebene der Kommunikationsinfrastruktur“, sagt Jaap Gillis, Geschäftsführer der Bouwfonds IM.

Als Fund-Service-Provider fungiert die Warburg Invest Luxembourg, Depotbank ist die M.M. Warburg & CO Luxembourg. Institutionelle Investoren können sich ab einer Mindestsumme von 10 Millionen Euro am neuen Fonds beteiligen, als Ausschüttungsrendite sollen 5,5 bis 6,5 Prozent pro Jahr erreicht werden.

Der Fremdfinanzierungsanteil rangiert bei rund 50 Prozent. In einem ersten Closing wurden demnach bis Ende April bei Versicherungen und Versorgungswerken rund 100 Millionen Euro eingesammelt – insgesamt soll das Eigenkapital bis zu 300 Millionen Euro betragen.