Finger weg von Kryptowährungen Chef von J.P. Morgan Chase hält Bitcoin für Betrug

James Dimon wettert auf einer Investoren-Konferenz gegen Bitcoin: Für den Chef der US-Bank J.P. Morgan Chase & Co wird der Hype um die digitale Währung nicht gut enden. | © Getty Images

James Dimon wettert auf einer Investoren-Konferenz gegen Bitcoin: Für den Chef der US-Bank J.P. Morgan Chase & Co wird der Hype um die digitale Währung nicht gut enden. Foto: Getty Images

Jamie Dimon hat die digitale Währung Bitcoin als Betrug bezeichnet, wie der US-Nachrichtensender „CNBC” berichtet. Die Kryptowährung werde kein gutes Ende nehmen, da sie beinahe aus dem Nichts entstanden sei, so der Chef der US-Bank J.P. Morgan Chase & Co.

Mitarbeitern der Bank drohte Dimon gar mit sofortiger Kündigung, sollten sie mit Bitcoin handeln. „Es ist gegen unsere Regeln, und diese Mitarbeiter sind dumm“, sagte er in einer Rede auf einer Investoren-Konferenz in New York.

Für beteiligte Anleger erwartet Dimon enorme Verluste. Die Bitcoin-Manie werde in einem Crash enden und sei schlimmer als die Tulpenblase. Damit vergleicht der US-Bank-Chef Bitcoin mit dem ersten bekannten Spekulationsobjekt der Finanzgeschichte: der Tulpenzwiebel. Diese wurden bei Anlegern in den Niederlanden im 17. Jahrhundert derart beliebt, dass ihre Preise in schwindelerregende Höhen stiegen, bis die Blase schließlich platzte.