Ausbau des ESG-Engagements Amundi-Fondstochter legt Klima-Fonds auf

Valérie Baudson, Geschäftsführerin von CPR Asset Management. | © Amundi

Valérie Baudson, Geschäftsführerin von CPR Asset Management. Foto: Amundi

Die zur Amundi-Gruppe gehörende Investmengesellschaft CPR Asset Management hat sich mit der internationalen Non-Profit-Organisation CPD zusammengetan, die von institutionellen Investoren mit einem Anlagevermögen von 87 Billionen US-Dollar zum führenden Anbieter von Klimaanalysen gewählt wurde und über die weltgrößte Primär-Datenbank mit Angaben zu mehr als 7.000 Unternehmen und Organisationen verfügt. Das Ergebnis der Kooperation: Der global investierende Themenaktienfonds CPR Invest – Climate Action (ISIN: LU1902443420).

Dreistufiger Filterprozess
Das Anlageuniversum des von Alexandre Blein und Arnaud du Plessis gemanagten Fonds setzt sich aus rund 700 Titeln zusammen, die in puncto Klimamanagement führend sind und sich verpflichten, ihre Treibhausgasemissionen in Einklang mit dem 2-Grad-Erwärmungsziel zu bringen.

Diese werden aus dem rund 2.800 im MSCI World All Country Index gelisteten Unternehmen herausgefiltert, die einen dreistufigen Ausleseprozess durchlaufen: So werden zunächst diejenigen Unternehmen aussortiert, die kein A- oder B-Rating von CDP aufweisen. Zudem kommen Unternehmen mit einem C-Rating infrage, die sich wissenschaftsbasierte Klimaziele setzen. Ebenfalls außen vor bleiben Unternehmen, die im ESG-Rating der Muttergesellschaft Amundi schlecht abschneiden und lediglich über ein F oder G-Rating verfügen. Nicht investiert wird außerdem in Unternehmen, die in den Subkategorien Umwelt und Unternehmensführung schlecht abschneiden. Ausgesiebt werden außerdem Firmen mit schwerwiegenden kontroversen Geschäftspraktiken.