Sparkasse Köln-Bonn Vorstandsvorsitzender tritt in Ruhestand

Wird der Sparkasse Köln-Bonn nur noch bis Ende 2017 zur Verfügung stehen: Vorstandsvorsitzender Artur Grzesiek

Wird der Sparkasse Köln-Bonn nur noch bis Ende 2017 zur Verfügung stehen: Vorstandsvorsitzender Artur Grzesiek

Die Sparkasse Köln-Bonn verliert nach fast neun Jahren ihren Vorstandsvorsitzenden Artur Grzesiek. Er teilte gestern dem Verwaltungsratsvorsitzenden Martin Börschel seinen Entschluss mit, zum Jahresende 2017 in den Ruhestand zu treten, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Damit finden mehr als 40 Jahre Berufsjahre im Sparkassensektor ein Ende.

„Seit dem Frühjahr und insbesondere in den zwei Wochen seit meinem Geburtstag ist der Entschluss gereift, in den Ruhestand zu treten und mehr Zeit für meine Frau und unsere Familie zu haben", sagt Artur Grzesiek, der am 14. Mai seinen 63. Geburtstag feierte. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Köln-Bonn wird den Angaben zufolge in den kommenden Tagen über die Schritte zur Neubesetzung der Position beraten.

Der aus Castrop-Rauxel stammende Grzesiek übernahm am 1. November 2008 das Amt des Vorstandsvorsitzenden bei der Sparkasse Köln-Bonn. In dieser Zeit habe Grzesiek den Angaben zufolge das Institut erfolgreich restrukturiert. Derzeit besetzt er die Ressorts Strategie, Steuerung, Personal, Revision, Marktfolge und Spezial-Kreditmanagement.

Im Geschäftsbericht 2016 der Sparkasse Köln-Bonn hatte Grzesiek zuletzt bekannt gegeben, dass sein Institut derzeit ein Verwahrentgelt für einige größere Einlagen im Millionenbereich erhebt, insbesondere von institutionellen Kunden. Dies gelte jedoch nicht für den überwiegenden Teil der Kundschaft. Und „wir wollen auch weiterhin alles daran setzen, Negativzinsen beziehungsweise Verwahrentgelte von der großen Mehrheit unserer Kunden fernzuhalten", so Grzesiek.