Studie von Lupus Alpha Institutionelle Nachfrage nach Liquid Alternatives wächst weiter

Lupus-Alpha-Studie: Zusammensetzung des Universums nach verwaltetem Vermögen (Juni 2018). | © Lupus Alpha

Lupus-Alpha-Studie: Zusammensetzung des Universums nach verwaltetem Vermögen (Juni 2018). Foto: Lupus Alpha

Das Volumen der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Absolute-Return- und alternativen Ucits-Fonds ist im ersten Halbjahr 2018 um knapp 6 Prozent auf 276 Milliarden Euro gewachsen. Während 2017 ein Sprung nach oben zu verzeichnen war, schwächte sich das Volumenswachstum 2018 damit leicht ab. Besonders gefragt waren Global Macro und marktneutrale Aktienstrategien. Das zeigt eine Studie der Investmentboutique Lupus Alpha.

Getragen wurde die Nachfrage besonders von institutionelle Anlegern: Von den 15 Milliarden Euro neuer Volumina entfielen mit 10,8 Milliarden Euro über 70 Prozent auf institutionelle Investoren. Ihr Anteil am Universum – gemessen an dem Anteil institutioneller Anteilklassen – wuchs von 39,7 auf 41,6 Prozent. Zum Vergleich: 2012 lag der Anteil bei weniger als einem Drittel.

Während in den ersten Jahren der Untersuchung klassische Absolute-Return-Fonds dominierten, erfahren mittlerweile liquide alternative Ansätze, die spezialisierte hedgefondsähnliche Ansätze verfolgen, die stärkste Nachfrage. Zum Vergleich: Traditionelle Absolute Return-Ansätze machten 2014 noch knapp zwei Drittel des Universums aus, im Juni 2018 lag ihr Anteil bei 43 Prozent.

Die Anzahl der Absolute Return-Fonds lag per Juni 2018 bei 326, die Anzahl der hedgefondsähnlichen alternativen Anlagestrategien bei 441.

Wie auch 2017 konzentrierten sich die Zuflüsse im laufenden Jahr auf Strategien, von denen sich Anleger vor allem eine Reduzierung ihres Gesamtportfolio-Risikos und eine verbesserte Diversifikation versprechen. Dies sind überwiegend Konzepte, die nur gering mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Renten korrelieren.