Große PWM-Marktstudie, Teil 4 Anlagestrategien und Performance im Private Banking

Entwicklung der neutralen Strategie über ein, drei und fünf Jahre: Der Insider Index zeigt Rendite, Volatilität und Maximum Drawdown der jeweiligen Ansätze.  | © Stephan Unternehmens- und Personalberatung, eigene Darstellung

Entwicklung der neutralen Strategie über ein, drei und fünf Jahre: Der Insider Index zeigt Rendite, Volatilität und Maximum Drawdown der jeweiligen Ansätze. Foto: Stephan Unternehmens- und Personalberatung, eigene Darstellung

Die Stephan Unternehmens- und Personalberatung hat in ihrer PWM-Marktstudie 2017/2018 mehr als 1.000 Private Wealth Manager befragt, welche Anlagestrategie am besten für die unterschiedlichen Typen von Anlegern ist.

Unterstützt durch Christian Libor vom Bad Homburger Analysehaus Quanvest verglichen die Studienautoren für den sogenannten Asset Allocation Insider Index in einem zweiten Schritt, wie sich Rendite, Volatilität und Maximum Drawdown der einzelnen Strategien über zwölf Monate sowie drei und fünf Jahre entwickelt hat.

Insgesamt listet die Studie fünf Anlegertypen auf, von denen wir im Folgenden den extrem risikoaversen, den neutralen und den sehr risikofreudigen Anleger sowie die Renditen der entsprechenden Strategien zeigen.  

Bei der extrem konservativen Anlagestrategie dominiert die Immobilienquote zuzüglich Rente und Liquidität mit mehr als 80 Prozent, die Aktieninvestments erfolgen ausschließlich in deutschen Blue Chips. Die Rentenquote ist in Staatsanleihen, Kommunalobligationen und Pfandbriefe aufgeteilt.

>>Vergrößern

Indirekte Investments finden zu 4 Prozent ausschließlich über offene Immobilienfonds statt. Rohstoffe (fast ausschließlich Gold) liegen mit 7 Prozent nur geringfügig unter der Aktienquote. Keine Investments finden in den Asset-Klassen Hedgefonds, Private Equity und sonstige Real Assets statt.

Probleme bei der Umsetzung dieser Strategie erwarten nur die Wenigsten der befragten Wealth Manager. Tun sie dies doch, dann nur sehr eingeschränkt:

>>Vergrößern


Wie sich die extrem risikoaverse Strategie über zwölf Monate sowie drei und fünf Jahre entwickelt hat, sehen Sie in der folgenden Grafik.