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Guter Einstiegszeitpunkt für EM-Investoren Die Renaissance lokaler Schwellenländeranleihen

Berenberg

Berenberg: Die Renaissance lokaler Schwellenländeranleihen Foto: Berenberg

Die Hauptgründe für die in absoluten Zahlen negative Performance der Schwellenländeranleihen seit Jahresbeginn waren die kontinuierlich steigenden Zinsen, die Sorge um eine viel frühere Straffung der Geldpolitik sowie die Rücknahme der infolge der Covid-19-Pandemie auferlegten Konjunkturprogramme in den USA. Zusätzlich zu diesen Belastungen kam mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein geopolitischer Schock hinzu, der die Risikobereitschaft für Schwellenländeranleihen in Frage stellte. Obwohl die konjunkturelle Situation weiterhin als herausfordernd beschrieben werden kann und die Wachstumsprognosen nach unten und die Inflationsprognosen nach oben korrigiert werden, bietet sich aktuell ein attraktiver Einstiegspunkt für Schwellenländeranleihen in Lokalwährung (EM Local Debt).

Performance EM Debt Anlagesegmente im Jahresvergleich

Während EM Debt-Anlagen in Hartwährung im Jahresverlauf neue historische Tiefststände erreichten, kann sich das Pendant in Lokalwährung deutlich besser halten, Daten bis 31.08.2022

Zeitraum: 31.12.2021 – 01.07.2022

Quelle: Bloomberg, Berenberg

Während die meisten Schwellenländer zwar von der Corona-Pandemie hart getroffen wurden, hat dies zugleich die Leistungsbilanzen der betroffenen Länder durch einen massiven Importrückgang, bzw. eine Währungsabwertung stark begünstigt. Lateinamerika und auch Teile Afrikas haben aufgrund steigender bzw. hoch bleibender Rohstoffpreise zudem erhebliche Realzinsprämien und positive Außenhandelsbedingungen geschaffen. In Ländern wie Mexiko oder Südafrika waren die Bilanzen zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder positiv. Infolgedessen ist bspw. die durchschnittliche Leistungsbilanz der sogenannten Fragile Five Staaten[1] nahezu ausgeglichen. Damit wurde sozusagen die fundamentale Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung von Lokalwährungs-Schwellenländeranleihen (ohne Osteuropa) gelegt.

Renditevergleich Emerging Markets Lokalwährungsanleihen gegenüber ihrem Pendant aus den Industrienationen

Trotz in den vergangenen 12 Monaten stark angestiegener Zinsen in den Industrienationen ist der Zinsunterschied weiterhin attraktiv aus Sicht der Schwellenländer, Daten bis 31.08.2022

Zeitraum: 01.07.2017 – 01.07.2022

Quelle: Bloomberg, JP Morgan, Berenberg

Verschiedene Facetten machen den EM Lokalwährungsanleihenmarkt attraktiv:

  • Die Handelsbilanzen vieler Schwellenländer haben sich deutlich verbessert – insbesondere die von Rohstoff-Exporteuren
  • Verbesserte Leistungsbilanzen geben den Zentralbanken der Schwellenländer mehr Spielraum: Wirtschafts- und Währungskrisen wurden genutzt, um fundamentale Ungleichgewichte zu reduzieren.
  • EM-Lokalwährungen bieten Diversifikationsvorteile und Währungsaufwertungspotenzial in einem zyklischen makroökonomischen Erholungsumfeld.

Robert Reichle, Leiter Fixed Income

Global Emerging Markets 

Abgesehen von den fundamentalen Argumenten wie geringerer Verschuldung und der Wachstumserwartung spricht auch die Rendite für die Anleihen. Selbst nach Abzug der ebenfalls stark gestiegenen Inflation weisen sie deutlich positive Realrenditen auf. Angesichts der höchsten globalen Inflationswelle seit Jahrzehnten und den anhaltend negativen Realrenditen in der entwickelten Welt ist dies durchaus bemerkenswert. Einen vertiefenden Einblick gewährt Robert Reichle im Rahmen der Publikation „Insights“. Die vollständige Analyse können Sie über diesen Link herunterladen.

Aktives Management

Die letzten Jahre insgesamt haben gezeigt, dass die Schwellenländer mittlerweile so unterschiedlich und idiosynkratisch sind, dass aktives Management alternativlos scheint. Strukturelle Elemente der Alpha-Generierung bei EM Local Debt – Zinsen, Währungen, Länder und Regionen – waren selten so heterogen wie derzeit. Trotz der bereits stark gestiegenen Renditen einhergehend mit attraktiver Carry glauben wir, dass die aktive Positionierung in der Währungskomponente bis auf Weiteres der wichtigste Performancetreiber bleiben wird. Wenn die Zinserhöhungszyklen auslaufen und die Inflationserwartungen ihren Höhepunkt erreicht haben, wird mittelfristig Carry- und Zinsperformance an Bedeutung gewinnen.

Berenberg Fondsstrategie für Lokalwährungsanleihen

Der Berenberg Global Bonds (WKN: A1JUU1) ist eine globale Anleihestrategie (ex Euro) in Lokalwährung, die sowohl in Anleihen aus Industrienationen als auch in Schwellenländern investiert und die Gewichtung der beiden Segmente zueinander je nach relativer Attraktivität aktiv steuert. Das primäre Ziel ist an dem Renditevorteil von Fremdwährungsanleihen gegenüber Euro-Anlagen und der Aufwertung von (Fremd-) Währungen gegenüber dem Euro zu profitieren. Mit Hilfe eines systematischen Investmentansatzes werden die wirtschaftlich stärksten Länder unter Betrachtung von Fundamental-, Momentum- und Sentiment-Indikatoren selektiert. Eine aktive Steuerung der Duration findet auf Länderebene statt und befindet sich grundsätzlich im kurz- bis mittelfristigen Laufzeitenbereich.

  •  Globale Anlagestrategie in Lokalwährungsanleihen (ex EUR)
  • Aktive Positionierung gegenüber einer Marktbenchmark
  • Durchschnittliche Duration liegt zwischen 2 und 5 Jahren
  • Investitionssegmente sind vor allem (Quasi-) Staatsanleihen in Lokalwährung

[1] Fragile Five ist ein von Morgan Stanley in 2013 entworfener Begriff für fünf große EM Volkswirtschaften (Brasilien, Indien, Indonesien, Südafrika und die Türkei), deren Leistungsbilanzdefizite in der Vergangenheit durch Kapitalzuflüsse aus dem Ausland finanziert wurden. Im Falle stark steigender US Zinsen und niedriger Devisenreserven waren die Währungen dieser Länder sehr anfällig für Abwertungen. 

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Zur Erklärung verwandter Fachbegriffe steht Ihnen auf www.berenberg.de/glossar ein Online-Glossar zur Verfügung. Datum 26.09.2022