Tagung in Frankfurt Das waren die 5. Private Banking Trends

Zeigt die Unternehmen, die 2020 zu den größten gehören dürften: Darstellung aus dem Vortrag von Thomas Knigge, Produktspezialist Fixed Income bei Allianz GI | © Allianz GI

Zeigt die Unternehmen, die 2020 zu den größten gehören dürften: Darstellung aus dem Vortrag von Thomas Knigge, Produktspezialist Fixed Income bei Allianz GI Foto: Allianz GI

Am 12. Mai 2017 sind im Frankfurter Relexa-Hotel die bereits 5. Private Banking Trends über die Bühne gegangen. Den mehr als 100 Gästen boten die Veranstalter der Finanzplanerfortbildung (Finfor) in Kooperation mit dem Netzwerk der Finanz- und Erschaftsplaner e.V. auf der Tagung namhafte Referenten aus den Bereichen Asset Management, Steuern, Recht und Finanzplanung.

So erklärte Thor Schultz Christensen, Leiter Fixed Income bei Danske Capital, den Gästen, wie inflationsgeschützte Anleihen den Werterhalt sichern können oder Manuela Scheubel, wie rund 10 Prozent der UHNWIs Kunst als Asset-Klasse nutzen.

Thomas Meier, Chef Aktienfonds-Management bei Mainfirst, sprach zum Thema „Weshalb in einer zunehmend passiveren Welt aktives Management wichtiger ist als je zuvor“, während Steuerberater Klaus Hahne auf Fallstricke der Investmentsteuerreform hinwies und darlegte, was Anleger und Berater beim Systemwechsel beachten sollten.

Thomas Knigge, Produktspezialist Fixed Income bei Allianz GI, beantwortete die Frage, ob Rentenerträge im Umfeld steigender Zinsen möglich sind und stellte die Alternativen im Niedrigzinsumfeld vor. Niels Körber von den Nachfolgespezialisten aus Bremen klärte die Teilnehmer über unbekannte Faktoren in der Unternehmensnachfolge auf und stellte Werkzeuge für eine erfolgreiche Unternehmenssicherung vor.

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„Zukunftsthemen findet man kaum im Dax“: Diese 20 Unternehmen dürften laut Allianz GI im Jahr 2020 zu den größten Zählen.

Den Schluss bildete Prof. Dr. Stephan Scherer mit seinem Vortrag zum neuen Erbschaftssteuerrecht. Der Fachanwalt für Steuer- und Erbrecht zeigte auf, wie stark vor allem Hochvermögende von den Neuerungen betroffen sind und welche Gestaltungsansätze möglich sind.

Durch die Akkreditierung der Veranstaltung beim FPSB Deutschland gab es für zertifizierte Finanzplaner (Certified Financial Planner, kurz CFP) sieben Weiterbildungspunkte, sogenannte Continuing Professional Development-Credits, kurz CPD-Credits. Insgesamt brauchen CFPs pro Jahr 30 CPDs, um sich zu rezertifizieren.