Neue Funktion bei Solidvest Diese Wertpapiere müssen draußen bleiben

DJE-Vorstände Jens (li.) und Jan Ehrhardt: Der DJE-Robo Solidvest bietet neuerdings eine interessante Zusatzfunktion an.

DJE-Vorstände Jens (li.) und Jan Ehrhardt: Der DJE-Robo Solidvest bietet neuerdings eine interessante Zusatzfunktion an. Foto: DJE

Solidvest, die digitale Vermögensverwaltung aus dem Hause DJE, bietet Anlegern eine neue Funktion an: Auf Wunsch sollen sich Wertpapiere unerwünschter Unternehmen aus dem Anlageportfolio prinzipiell ausklammern lassen. Der Ausschluss bezieht sich auf Aktien sowie Anleihen der jeweiligen Muttergesellschaft.

Um die Funktion zu nutzen, sollten Anleger Solidvest den sogenannten „Legal Entity Identifier Code“ (LEI) nennen. Die 20-stellige Kennnummer identifiziert juristische Personen und deren emittierte Wertpapiere. „Sie geben unserem Kundenservice Bescheid, dass Sie eine LEI ausschließen möchten. Wir senden Ihnen ein Formular zu, in dem Sie die LEI der auszuschließenden Muttergesellschaft hinterlegen“, bietet man bei Solidvest an. Auf diese Weise könnten Anleger ihr Portfolio auch bei Bedenken gegen bestimmte Unternehmen stets Compliance-konform aufgestellt wissen.

„Es gibt verschiedene LEI-Register, in denen Sie diese Kennnummer herausfinden können“, rät man bei Solidvest. Laut Kurzrecherche unserers Portals gibt es mehrere Internetseiten, über die sich entsprechende Informationen erfragen lassen. Alternativ, rät man bei Solidvest offenbar mit Blick auf Unternehmenskunden und Profi-Anleger, könne man sich mit der Bitte um Auskunft zu einer LEI auch an die hauseigene Rechts- oder Compliance-Abteilung wenden.