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CO2-Emissionen im Portfolio begrenzen Mit ETFs auf Kurs in Richtung Pariser Klimaziele

Mit ETFs auf Kurs in Richtung Pariser Klimaziele

Foto: BlackRock

Die Rolle der Indexanbieter für die nachhaltige Kapitalanlage kann gar nicht überschätzt werden. Ohne die strukturierte Erfassung von Nachhaltigkeitsdaten und deren konsistente Bewertung für die Zusammenstellung von Indizes würde sich die nachhaltige Kapitalanlage noch immer in der Nische befinden. Gleichzeitig bedurfte es – vor dem Hintergrund der einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf die Gefahren durch die Erderwärmung – der politischen und regulatorischen Vorgaben. Dies gilt in besonderem Maße für das Pariser Klimaabkommen und die daraus folgenden Regulierungen wie beispielsweise die EU-Offenlegungsverordnung und die EU-Taxonomie.

Signal aus Paris 

Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens verpflichtete sich die internationale Staatengemeinschaft im Dezember 2015, die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, um die zerstörerischen und unumkehrbaren Langfristfolgen des Klimawandels verhindern. Das Ziel kann erreicht werden, wenn es gelingt, die globale Wirtschaft bis 2050 so umzubauen, dass sie nicht mehr Kohlendioxid (CO?) ausstößt, als sie der Atmosphäre entzieht, also netto Null Emissionen erzeugt[1].

Klimarisiken sind Investmentrisiken

Die notwendige Begrenzung der Erderwärmung stellt auch Wirtschaft und Finanzmärkte vor große Herausforderungen. Denn Klimarisiken sind Investmentrisiken. Der CEO Letter von BlackRock-Chef Larry Fink im Januar 2020 hat die Notwendigkeit zum Übergang zu einer „Netto-Null-Wirtschaft“ als wichtiger Bestandteil der Agenda von weltweiten Vorstandsetagen verdeutlicht. Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden. Klimarisiken zwingen Anleger, ihre zentralen Annahmen zur modernen Finanzwirtschaft zu überdenken. BlackRock hatte sich 2020 und in den darauffolgenden Jahren dazu verpflichtet, diesen Übergang zu unterstützen – mit einer Reihe von Anlagemöglichkeiten, die explizite Ziele für den Erwärmungsbeitrag (Temperature Alignment) verfolgen.  

Auswirkungen des Klimawandels
Quelle: BlackRock “A Sea Change in Global Investing” („Ein grundlegender Wandel in der globalen Geldanlage“)[2]  per 1.4.2022

Investieren im Einklang mit den Pariser Klimazielen

Es ist höchst ungewiss, wie schnell der Übergang zu einer grünen Wirtschaft erfolgen wird. Sicher ist: Es wird Jahrzehnte dauern. Es braucht mehr als 50 Billionen US-Dollar an Investitionen, um bis 2050 die Weltwirtschaft auf Netto-Null-Emissionen umzustellen[2]. Um diese historische Umbruchsituation zu meistern und sich für den Übergang zu Netto-Null zu positionieren, kann es von Vorteil sein, sein Portfolio frühzeitig und konsistent auf die Einhaltung der Pariser Klimaziele auszurichten. Ein wesentlicher und übergreifender Aspekt ist dabei die Annahme, dass die Kapitalmärkte vor einer massiven Umschichtung in Richtung nachhaltiger Kapitalanlagen stehen, die an Märkten noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist sind. Darüber hinaus sprechen auch folgende Gründe für Klima-Benchmark-Ansätze:

  • Geringeres Übergangsrisiko: Der Fokus auf Unternehmen, die sich bereits auf dem Weg in eine kohlenstoffneutrale Zukunft befinden oder geringere Kohlendioxidemissionen aufweisen, reduziert das sogenannte Transformationsrisiko, da diese wahrscheinlich widerstandsfähiger sein und einen leichteren Übergang haben werden.
  • Geringeres physisches Risiko: Auf Unternehmen, die in Gebieten mit hohem Risiko für extreme Wetterereignisse tätig sind oder deren Geschäft in hohem Maße durch den Klimawandel beeinflusst wird, könnten erhebliche Kosten und Ertragseinbußen zukommen. Insofern ist eine Reduzierung von physischen Klimarisiken nur folgerichtig für Anleger, die im Portfolio ganzheitlich Klimarisiken reduzieren wollen.
  • Anlagechancen im Bereich der Transformation berücksichtigen: Unternehmen, die den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft durch ihre Geschäftsaktivitäten beschleunigen, sei es in Form von erneuerbaren Energien, nachhaltiger Wasserwirtschaft oder nachhaltiger Landwirtschaft, dürften in hohem Maße von der Transformation profitieren.

Neue Indizes machen Ziele für Anleger greifbar

Vor diesem Hintergrund haben Indexanbieter Climate Transition und Paris-Aligned EU Klima Benchmarks entwickelt, um Anleger zu unterstützen, die ihr Exposure gegenüber Übergangsrisiken und physischen Klimarisiken reduzieren und gleichzeitig die Chancen nutzen möchten, die sich aus dem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft ergeben. Die beiden Ansätze unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrem Ausgangsuniversum und den umgesetzten Klimazielen im Portfolio. Dabei fokussiert die Climate Transition Benchmark sich mehr um die Transition und die Paris-Aligned Benchmark auf die Unternehmen, die bereits auf einem guten Weg zur Erreichung der Pariser Klimaziele sind.

MSCI hat die so genannten Climate Paris Aligned Benchmarks entwickelt, die auf ein Temperaturanstiegsszenario von 1,5°C ausgerichtet sind und die Mindestanforderungen für die EU Paris Aligned Benchmarks (PAB) berücksichtigen.  Dazu gehört unter anderem eine sofortige Reduktion der Kohlenstoffintensität, sprich der Menge an Emissionen von Kohlendioxid gemessen am Gesamtumsatz des Portfolios von mindestens 50 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Ursprungsindex. In den Folgejahren soll die Kohlenstoffintensität jeweils um mindestens sieben bis zehn Prozent jährlich sinken. Zusätzlich werden eine Reihe von kontroversen Geschäftspraktiken und Sektoren aus dem Index ausgeschlossen. Gleichzeitig wird bei der Indexzusammensetzung das Exposure zu physischen Klimarisiken minimiert. Dennoch bleiben die Paris-Aligned-Varianten relativ nah an ihren Ursprungsindizes und bieten so einen breit diversifizierten Marktzugang.[2] Die Kohlenstoffintensität, sprich die Menge an Emissionen von Kohlendioxid gemessen am Gesamtumsatz des Portfolios, wird im Vergleich zu den Standard-Benchmarks deutlich reduziert. Gleichzeitig wird bei der Indexzusammensetzung das Exposure zu physischen Klimarisiken minimiert. Man kann auch einen Fokus auf Unternehmen mit grünem Umsatz setzen, also Unternehmen, die zu Lösungsansätzen für einen erfolgreichen Übergang im Klimawandel beitragen – das geht natürlich vor allem im Anleihenbereich.

„Die MSCI Paris Aligned Benchmark Select Indizes sollen Investoren mit Anlagestrategien unterstützen, die darauf abzielen, ihr Risikopotential in Bezug auf Übergangsrisiken und physische Klimarisiken zu verringern und die gleichzeitig von den Chance profitieren möchten, die sich aus dem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft ergeben. Dabei orientieren sich die Indizes an einem 1,5°C-Szenario und übertreffen die Mindeststandards des EU Paris Aligned Benchmark-Labels“, sagt Melissa McDonald, Head of ESG and Climate Indexes bei MSCI.

ETFs werden zum Mittel der Wahl

Angesichts des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft verändern sich die Renditeerwartungen am Markt. Anleger sollten in ihrem eigenen Interesse an der Spitze dieses Übergangs stehen. Dafür braucht es neue Strategien. ETFs spielen eine zentrale Rolle als günstige, transparente und einfache Bausteine. Mit an Pariser Klimazielen orientierten Benchmarks können Investoren über ETFs physischen Klima- und Übergangsrisiken reduzieren und gleichzeitig Chancen nutzen, die sich aus diesem Übergang ergeben. Gleichzeitig können ETFs durch ihre einfache Handhabung eine synchrone Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigen[5]. Denn dadurch erhalten Unternehmen wichtige Anreize, ihren Wandel im Sinne einer kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben. 

[1] Quelle: Oxford University, Our World in Data, 2019

[2] MSCI Climate Paris Aligned Indexes Methodology

[3] Quelle: Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), "Mitigation Pathways Compatible with 1.5°C in the Context of Sustainable Development", in: An IPCC Special Report on the impacts of global warming, 2018.

[4] MSCI Climate Paris Aligned Indexes Methodology

[5] Quelle: BlackRock “A Sea Change in Global Investing” („Ein grundlegender Wandel in der globalen Geldanlage“)

Wichtige Hinweise zum Index

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Risikohinweise

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für aktuelle oder zukünftige Ergebnisse und sollte nicht der einzige Faktor sein, der bei der Auswahl eines Produkts oder einer Strategie berücksichtigt wird.

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Zu ESG-Investitionen 

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Die hierin erörterten Umwelt-, Sozial- und Governance-Erwägungen ("ESG") können die Entscheidung eines Investmentteams beeinflussen, von Zeit zu Zeit in bestimmte Unternehmen oder Branchen zu investieren. Die Ergebnisse können sich von Portfolios unterscheiden, die keine ähnlichen ESG-Erwägungen auf ihren Anlageprozess anwenden.

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