Auswahlprozess in drei Schritten LBBW AM legt globalen Aktienfonds auf

Ist Fondsmanager des globalen Aktienfonds LBBW Global Equity: Christoph Keidel

Ist Fondsmanager des globalen Aktienfonds LBBW Global Equity: Christoph Keidel

Mit dem Aktienfonds LBBW Global Equity (ISIN: DE000A2DHTM8) präsentiert die LBBW Asset Management eine Strategie für weltweite Aktieninvestments. Der Auswahlprozess erfolgt in drei Schritten. Ausgangsbasis ist im Wesentlichen das Anlagespektrum des MSCI World mit rund 1.650 internationalen Aktien.

Im ersten Schritt werden den Angaben zufolge jene Unternehmen aussortiert, die nicht den ESG-Vorgaben der LBBW AM im Hinblick auf verantwortungsbewusstes Investieren entsprechen. Ein Beispiel ist der Ausschluss von Unternehmen, die mit Streumunition ihr Geld verdienen.

Anschließend werden aus den verbleibenden Aktien mittels eines Scoring-Modells die Titel für die weitere Analyse ausgewählt. Das Scoring-Modell analysiert unter anderem die Profitabilität der Unternehmen und die Qualität der Erträge. Es betrachtet die Volatilität der Titel und untersucht Value- und Momentum-Faktoren.

Im dritten Schritt soll die Auswahl der letztlich im Fonds enthaltenen Titel durch das Fondsmanagement auf Basis fundamental-qualitativer Kriterien erfolgen. Das sei der wesentliche Unterschied, sagt Christoph Keidel, Fondsmanager des LBBW Global Equity. Er hat die Freiheit, aus dem bereits aufbereiteten Universum unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten sowie unter besonderer Berücksichtigung von Anlagerestriktionen das Zielportfolio zu konstruieren.

„Im Gegensatz zu der sonst üblichen Vorgehensweise, bei der mittels Multi-Faktor-Strategien zu bestimmten Marktphasen Risikoprämien vereinnahmt werden sollen, setzen wir mit unserem Ansatz auf eine fundamental-qualitative Titelselektion“, so Keidel. „Wir vermeiden damit systematisch Fehler, die ansonsten hinsichtlich des Market-Timings und der Allokation von Risikoprämien entstehen können.“

Die Verwaltungsvergütung des Aktienfonds LBBW Global Equity beträgt 1,5 Prozent pro Jahr. Beim Ausgabeaufschlag werden bis zu 5 Prozent fällig.