Wegen lockerer EZB-Geldpolitik Deutsche Finanzprofis gehen von starker Marktverzerrung aus

87,2 Prozent der von der Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) befragten Mitglieder geht von massiven Marktverzerrungen durch die jüngste EZB-Entscheidung für ein Quantitative-Easing-Programm aus. 46,5 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass Verzerrungen eintreten, 40,7 Prozent sogar für sehr wahrscheinlich.

Mit ihrer Ankündigung am 22. Januar konnte die EZB die Inflationserwartungen zunächst wie geplant schüren. Knapp 60 Prozent der Befragten 1.400 Investment Professionals – so nennt der DVFA seine Mitglieder – rechnen allerdings nicht damit, dass die Inflationserwartungen nachhaltig steigen werden. Dem gegenüber stehen nur rund 40 Prozent der Finanzprofis, die glauben, dass die EZB das erhoffte Inflationsziel erreichen wird.