Flossbach von Storch Vermögenspreisindex Vor allem Sammel- und Spekulationsgüter werden teurer

Der Vermögenspreisindex für deutsche Haushalte liegt auf hohem Niveau

Der Vermögenspreisindex für deutsche Haushalte liegt auf hohem Niveau Foto: Flossbach von Storch

Während Verbraucherpreise in Deutschland kaum steigen, werden Sammel- und Spekulationsgüter immer teurer. Das geht aus dem Vermögenspreisindex, der von Flossbach von Storch Quartalsweise veröffentlicht wird, hervor. Der Vermögenspreisindex deutscher Haushalte liegt im zweiten Quartal demnach auf einem unverändert hohen Niveau von 6,5 Prozent, heißt es im Bericht des Barometers.

Im Vergleich zum ersten Quartal fällt die Vermögenspreisinflation moderater aus. Ein Grund dafür sei der Rückgang der Teuerungsrate bei den Finanzvermögen von 6,6 Prozent auf 2,5 Prozent. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im gleichen Zeitraum nur um 0,5 Prozent gestiegen und die Produzentenpreise um 1,4 Prozent gefallen. Die höchste Teuerungsrate gab es mit einem Plus von 27,5 Prozent bei Sammel- und Spekulationsgütern. Darunter fassen die Autoren der Studie historische Automobile, Kunstobjekte und kostbare Weine.

Vermögenspreisindex

(Quelle: Flossbach von Storch)

Einen deutlichen Preiseinbruch gab es beim Finanzvermögen, insbesondere bei Aktien. Der starke Preisanstieg vom Jahresanfang habe sich größtenteils durch den Einbruch im laufenden Quartal relativiert, schreiben die Autoren. Die Inflationsrate ging von 21,3 Prozent auf 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Im gleichen Zeitraum seien die Preise für Rentenwerte stabil geblieben und lediglich um 0,4 Prozent gestiegen.

Zu den Gütern, die vom Index erfasst werden, gehören Sachvermögen wie Immobilien, Betriebsvermögen und Sammelobjekte sowie Finanzvermögen wie Aktien, Rentenwerte und Spareinlagen.

Weitere Informationen zum Quartalsbericht finden Sie hier.