An die Patria Genossenschaft Vontobel verkauft Helvetia-Beteiligung

Vontobel-Chef Zeno Staub

Vontobel-Chef Zeno Staub

Die Schweizer Privatbank Vontobel hat ihre Kapitalbeteiligung an der Helvetia Versicherung in Höhe von 4 Prozent an die Patria Genossenschaft verkauft.

Mit der Transaktion verlässt Vontobel den zusammen mit Raiffeisen und der Patria Genossenschaft gebildeten Aktionärspool. Die langjährigen guten Geschäftsbeziehungen zwischen Helvetia und Vontobel seien von dem Schritt nicht betroffen, so ein Sprecher der Bank.

Eigenkapitalquote gestärkt

Der Verkauf der Beteiligung wird sich mit einem Einmaleffekt in Höhe von rund 91 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet gut 84 Millionen Euro) auf den Gewinn nach Steuern von Vontobel in 2016 auswirken.

Mit dem Verkauf der Helvetia-Beteiligung will Vontobel seine Eigenmittel den Angaben zufolge auf das eigene operative Geschäft konzentrieren. Der Deal erhöht die Eigenkapitalquote um rund 2 Prozentpunkte.

Vontobel verwaltet gegenwärtig Kundenvermögen in Höhe von rund 180 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 167 Milliarden Euro). Die Privatbank beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter.