40,7 Milliarden Dollar in bar Warren Buffett in Lauerstellung

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Im zweiten Quartal 2012 verkaufte Berkshire Hathaway Anteile. Darunter waren insbesondere Aktien von Konsumunternehmen, unter anderem von Procter & Gamble, Kraft Foods und Johnson & Johnson. Da die Titel zurzeit hoch bewertet sind, gehen Finanzexperten davon aus, dass Warren Buffett entweder Schwierigkeiten in der Branche erwartet, oder antizyklisch verkauft. So hätte er mehr Geld für neue Investments zur Verfügung.

Der Verdacht, dass der Starinvestor eine große Neuinvestition plant, erhärtet sich beim Blick auf die Barreserven seiner Investmentholding: Sie erhöhten sich laut „Finews.ch“ um 7,5 Prozent auf 40,7 Milliarden Dollar. Weiter untermauert der 81-Jährige die Gerüchte mit seiner Aussage, pro Jahr eine gute Idee zukaufen zu wollen.

Diesen Frühling scheiterte bereits eine Übernahme für 22 Milliarden Dollar. Die bislang letzte Übernahme von Berkshire war die des Motoren-Additive-Herstellers Lubrizol für 9 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Höchste Zeit also, wieder zuzuschlagen. Doch das „Orakel von Omaha“ lässt sich nicht hetzen und wartet offenbar auf noch günstige Kurse, um dann preiswert einkaufen zu können.