Themen-Experte
Die Spezialisten für globale Geldanlage

ANZEIGE

Themen-Experte
Die Spezialisten für globale Geldanlage

ANZEIGE
ANZEIGE

Investitionen in Infrastruktur Rendite durch Elektrifizierung?

Dank Sonnenenergie immer ein voller Akku, ab 2023 erhältlich

Dank Sonnenenergie immer ein voller Akku, ab 2023 erhältlich: Am 16. Mai auf der Fully Charged Clean Energy & Electric Vehicle Show in Amsterdam vorgestelltes E-Auto. Foto: Imago Images / Cover-Images

Shane Hurst, ClearBridge Investments

Extreme Wetterereignisse, die mit beunruhigender Regelmäßigkeit auftreten, und der hohe Tribut, den sie an Sach- und Humankapital fordern, rücken den Klimawandel immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Regierungen machen sich für eine umweltfreundliche Politik stark, um bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

In der Tat ist die Dekarbonisierung das Gebot der nächsten Jahrzehnte. Die Entwöhnung der Weltwirtschaft von fossilen Energieträgern ist unabdingbar, um eine Klimakatastrophe abzuwenden. Die gute Nachricht ist, dass es leistungsfähige Energiealternativen gibt. In einer Netto-Null-Zukunft sind Technologien für erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie für die Stromerzeugung von entscheidender Bedeutung, wobei der entsprechende Strom wahrscheinlich der wichtigste Energieträger wird.

Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass im Jahr 2050 etwa 50 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs auf Elektrizität entfallen werden. Zum Vergleich: 2020 waren es gerade einmal 20 Prozent. Die IEA geht außerdem davon aus, dass sich die Weltwirtschaft bis 2050 deutlich von fossilen Brennstoffen abwenden wird und bis dahin fast 90 Prozent der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien entfallen.

Die Elektrifizierung erfordert Privatkapital

Regierungen rund um die Welt haben bereits mit unterschiedlichem Erfolg die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs, Anreize für die flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen und die Modernisierung der Stromnetze vorangetrieben. Öffentliche Ausgaben allein werden jedoch nicht ausreichen, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Die IEA geht davon aus, dass sich die Ausgaben für Elektrizitätsinfrastruktur – darunter Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge – bis 2030 fast verdreifachen werden, wenn die Welt bis 2050 das Netto-Null-Ziel erreichen will.

Diese Ausgaben erfordern umfangreiche Investitionen in ein engmaschiges Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und in die Modernisierung der Stromübertragungs- und -verteilungsnetze, damit diese flexibler für den steigenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne an der Stromerzeugung ausgelegt sind. Im Gegenzug müssen die Stromerzeuger ihre Wind- und Solarkapazitäten durch die Modernisierung bestehender oder den Bau neuer Infrastrukturen ausbauen.

Darüber hinaus dürfte die breite Einführung von kohlenstoffarmen Gütern für die Endverbraucher die Nachfrage nach unterstützender Infrastruktur befeuern, wodurch weitere Investitionen erforderlich werden.

E-Autos sind hierfür ein Beispiel. In dem Maße, in dem die Verbreitung von E-Fahrzeugen durch ein größeres Umweltbewusstsein, bessere Anreize zur Abschaffung von Verbrennern und effiziente Ladenetze zunimmt, wird auch die Nachfrage nach Strom steigen. Dies erfordert weitere Ausgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien, der Übertragungsnetze und der Speicherkapazitäten, um mit dem Anstieg der Stromnachfrage Schritt zu halten und sicherzustellen, dass die Strominfrastruktur trotz des höheren Verbrauchs reibungslos funktioniert. Eine bessere Infrastruktur erhöht den Komfort bei der Nutzung von E-Fahrzeugen, was die Akzeptanz und die Nachfrage weiter stimuliert. Dementsprechend erhöhen sich die Infrastrukturausgaben, was wiederum die zunehmende Verbreitung und Nutzung von E-Fahrzeugen unterstützt.

Die Elektrifizierung ist ein gewaltiges Unterfangen, das die Regierungen nicht allein bewältigen können. Die Dringlichkeit, Netto-Null-Emissionen eher früher als später zu erreichen, wird eine Beschleunigung der Ausgaben im nächsten Jahrzehnt nach sich ziehen.

Man muss Geld ausgeben, um Geld zu verdienen

Angesichts der enormen Aufgaben ist die Privatwirtschaft der Schlüssel zur Entlastung der öffentlichen Finanzen. Stromversorger und Betreiber von Mautstraßen werden eine zentrale Rolle bei der Mobilisierung von privatem Kapital für Investitionen in eine grünere Zukunft spielen. Es ist anzunehmen, dass die Regierungen mit diesen Unternehmen zusammenarbeiten, um verschiedene grüne Infrastrukturprojekte durchzuführen – sei es die Modernisierung von Stromnetzen, der Bau beziehungsweise die Erweiterung von Stromübertragungsleitungen oder der Ausbau von Ladenetzen für E-Autos.

Infrastrukturunternehmen schließen in der Regel langfristige Verträge mit Regierungen, in denen die Renditen für ihre Anlagen festgeschrieben sind. Ausgaben für die Modernisierung beziehungsweise den Neubau von Infrastrukturen erweitern die Vermögensbasis und steigern so die Erträge, den Cashflow und die Dividende der Unternehmen.

Weil sich die Politik immer mehr für die Dekarbonisierung stark macht, werden grüne Infrastrukturprojekte reichlich vorhanden sein und einen erheblichen Umfang haben. Infrastrukturunternehmen, die gut positioniert sind, um diese generationenübergreifenden Projekte zu stemmen und somit ihre Vermögensbasis zu erweitern, stehen vor großen Aufgaben.

Da wir uns erst im Anfangsstadium eines mehrere Jahrzehnte dauernden Übergangs zu einer globalen Netto-Null-Wirtschaft befinden, ist der Zeithorizont für das Wachstum ausgedehnt. Bereits jetzt werden in den größten Volkswirtschaften der Welt gewaltige Initiativen zur Dekarbonisierung diskutiert, die in den kommenden Jahren in Form von Infrastrukturprojekten Gestalt annehmen sollen.

Die sorgfältige Auswahl bestimmt den Erfolg

Wie in den meisten Sektoren sind einige Unternehmen besser positioniert als andere, um von der Beschleunigung der Investitionen zur Dekarbonisierung der globalen Infrastruktur zu profitieren. Die genaue Analyse bei der Aktienauswahl ist wichtig: Ein versiertes aktives Management ist in der Lage, die Spreu vom Weizen zu trennen und langfristige Gewinner zu benennen.

Wichtige rechtliche Hinweise:

Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des Kapitals.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Dokument um allgemeine Werbeinformationen handelt und nicht um eine vollständige Darstellung oder Finanzanalyse eines bestimmten Marktes, einer bestimmten Branche, eines bestimmten Wertpapiers oder eines oder mehrerer aufgelisteter Investmentfonds. Franklin Templeton veröffentlicht nur produktbezogene Informationen und gibt keine Anlageempfehlungen.