Einsparungen UBS strukturiert Wealth Management in den USA um

Die Schweizer Großbank will Kundenberater mit höherer Entlohnung längfristig an sich binden

Die Schweizer Großbank will Kundenberater mit höherer Entlohnung längfristig an sich binden Foto: Getty Images

Die Schweizer Großbank UBS strukturiert ihr US-Vermögensverwaltungsgeschäft neu. Die Zahl der Kundenberater soll in der Region von derzeit 7.145 auf 6.500 bis 7.000 reduziert werden. Das meldet die Nachrichtenagentur „Reuters“. Zudem soll mit einer neuen Organisationsstruktur eine Managementebene eingespart werden.

Auch will die Bank das kostspielige Abwerben von Kundenberatern von der Konkurrenz verringern. Den Angaben nach plant UBS die Neueinstellungen um 40 Prozent zu senken. In den USA treten Kundenberater noch mehr als in anderen Teilen der Welt als selbstständige Unternehmer auf, die die vermögende Kundschaft eng an sich binden. Bei einem Wechsel nehmen die Berater dann entsprechend ihren Kundenstamm mit zum neuen Arbeitgeber.

Für die Kundenberater, die bei der UBS bleiben, soll es dagegen mehr Geld geben. So will die Bank ihre Berater längerfristig an sich binden.