Bloomberg-Hitparade Die größten Family Offices

Bloomberg-Hitparade: Die größten Family Offices | © Fotolia

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Wann ist ein Family Office ein Family Office? Die Finanzunternehmen kümmern sich um besonders Wohlhabende – meist Familien und Kunden mit einem Vermögen von über 50 Millionen Dollar. Doch sie beraten ihre Kunden nicht nur in finanziellen Belangen, sondern bieten auch Schulungen, Hilfe bei der Steuererklärung, Vermögensberatung, Kunstberatung und Reiseunterstützung an.

Single Family Offices, die sich nur um die Belange einer einzigen Familie sorgen, klammert Bloomberg von den „Top 50 Family Offices“ aus. Dafür schließt der Nachrichtendienst Finanzabteilung großer Banken mit ein, sofern diese nur vermögende Kunden haben. Allerdings zählt Bloomberg dann auch nur das in der entsprechenden Abteilung verbuchte Vermögen zum Ranking hinzu.

Trotzdem sind neun der zehn größten Family Offices Unterabteilungen von Banken. Platz eins belegt die HSBC Private Wealth Solution mit einem verwalteten Vermögen von 126,6 Milliarden Dollar. Die Abteilung betreut 297 Familien und steigerte das verwaltete Vermögen im vergangenen Jahr um 21 Prozent.

Den größten Zuwachs verzeichnete Signature aus Norfolk, Virginia. Satte 36 Prozent ging es nach oben. Trotzdem steht die Vermögensverwaltung nur auf Rang 41 der größten Family Offices: Das verwaltete Vermögen umfasst nur 3,6 Milliarden Dollar von 45 Klienten.

Die durchschnittlich reichsten Klienten hat 1875 Finance aus Genf. Die Finanzboutique betreut zwar nur 3 Familien, aber die besitzen zusammen 5,1 Milliarden Dollar. Damit schafft es 1875 auf den 29. Platz der Rangliste.

Die größten deutschen Family Offices liegen auf Rang 19 (Frankfurt Family Office) und 27 (Spudy & Co Family Office). Das Erstgenannte ist eine Abteilung der Deutschen Bank und verantwortet 9,8 Milliarden Dollar von 50 Kunden. Spudy ist eine Hamburger Vermögensverwaltung mit 70 Kunden. Sie verwaltet rund 5,2 Milliarden Dollar.

Die  „Top 50 Family Offices“ finden Sie hier: