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Liebe und Schönheit (Teil 1) Die Beauty-Branche wird digital

Visagistin bei der Arbeit

Visagistin bei der Arbeit: Die Digitalisierung hat auch die Schönheitsbranche erfasst – und verändert die Produkte sowie die Art der Kundenansprache. Foto: imago images / Panthermedia

Mit mehr als 2,4 Milliarden Angehörigen weltweit wird der Generation Y – auch Millennials genannt – so viel Aufmerksamkeit und gezielte Forschungsarbeit gewidmet wie keiner anderen. Ein rascher Zugriff auf Informationen aus dem Netz ist für sie kein Luxus, sondern selbstverständlich.

Millennials wechseln fließend von einer Plattform zur anderen – vom Smartphone zum Laptop zum Tablet – und sind jederzeit online. Wie reagieren Unternehmen aus der Schönheitsbranche auf den Wandel, der durch die junge Generation und dem technologischen Fortschritt vorangetrieben wird?

Wachstumspotenzial in der Schönheitsbranche

Wie so viele andere auch musste sich die Beauty-Branche während der Lockdowns auf eine Welt einstellen, in der Menschen viel Zeit zu Hause verbringen – ein Umfeld, in dem Glanz und Glamour zwar nicht völlig ignoriert werden, aber sicherlich keinen so hohen Stellenwert haben. Das wirtschaftliche Ausmaß der Covid-19-Pandemie mag zwar unterschiedliche Auswirkungen auf Marken und Händler aus dem Bereich haben, doch langfristig bietet die Branche aus unserer Sicht großes Wachstumspotenzial.

Der Lippenstift zum Beispiel ist ein Produkt, das jede Verwerfung der vergangenen Jahrzehnte überstanden hat. Auch während Rezessionen hat er sich stets gut verkauft und wurde im Zweiten Weltkrieg von der US-Regierung sogar als Artikel des täglichen Bedarfs eingestuft. Die Welt hat den Lippenstift in dieser neuen maskentragenden Realität vielleicht aufgegeben, doch dafür haben die Augen eine ganz neue Bedeutung gewonnen: Amazons Umsätze für Augen-Make-up sind in den ersten drei Monaten bis zum 28. Juni 2020 um 204 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Immer mehr Verbraucher suchten nach neuen Möglichkeiten, ihre Kreativität und Individualität auszudrücken.

Ein digitales Makeover

Die Schönheitsbranche erlebt eine digitale Transformation: Insbesondere soziale Medien und E-Commerce haben die Art und Weise revolutioniert, wie Marken eine Verbindung zu ihren Kunden aufbauen. In einer Welt von Influencern, Online-Bewertungen und Schönheits-Tutorials haben sie erkannt, dass digitale Erlebnisse unumgänglich sind, um die Aufmerksamkeit der Generationen Y und Z einzufangen.

Beim Kauf von Schönheitsprodukten haben Millennials zwar eine Vorliebe für traditionelle Ladengeschäfte gezeigt, doch die Bedeutung digitaler Präsenz darf keinesfalls unterschätzt werden. Schließlich verbringt die junge Generation pro Tag durchschnittlich vier Stunden an ihren Smartphones – Tendenz nicht zuletzt aufgrund der Pandemie steigend.

Schönheit und Technologie werden zunehmend verflochten, woraus die ganz neue Welt der „Skin-Tech“ entstanden ist. Die größten Beauty-Marken und -Händler der Welt haben innovative Technologien – von künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zur erweiterten Realität (Augmented Reality, AR) – aufgegriffen, um Kunden einen individuelleren und maßgeschneiderten Schönheitsansatz zu bieten.

Die Branche wird nicht nur digital, sondern auch smart. Marken bieten nicht mehr nur eigenständige Apps, sondern entwickeln vernetzte Schönheitsprogramme, um die Hautpflege zu personalisieren und Probleme wie die Auswirkungen hormoneller Schwankungen individuell zu behandeln. Die Digitalisierung hat auch die Beauty-Unternehmen erfasst – und sorgt für Innovationen und neues Wachstumspotenzial.

Wichtige Informationen:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Finanzwerbung, die von der Goldman Sachs Bank Europe SE („GSBE“), unter anderem über ihre zugelassenen Filialen, verbreitet wird. GSBE ist ein in Deutschland ansässiges Kreditinstitut und steht innerhalb des einheitlichen Aufsichtsmechanismus, der von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, deren amtliche Währung der Euro ist, eingeführt wurde, unter der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank und in anderer Hinsicht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank.

Das eingesetzte Kapital ist Risiken unterworfen. Nähere Informationen zu den Risiken, die mit einer Anlage in den Teilfonds verbunden sind, entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Risikohinweise des Verkaufsprospekts. Im vorliegenden Dokument enthaltenen Konjunktur- und Marktprognosen dienen zu Informationszwecken und gelten zum Datum des vorliegenden Dokuments. Es gibt keine Gewähr dafür, dass die Prognosen auch tatsächlich eintreffen.